Drei Strategien, drei Depots
Die Börse in Athen wird zum Casino

Die Lage in Griechenland spitzt sich wieder zu. Selbst für spekulativ orientierte Anleger wie Jürgen Röder wird die Lage zu heiß. Kerstin Leitels konservatives Depot leidet unterdessen unter schwachen VW-Aktien.
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Gerade haben meine VW-Aktien wieder etwas Boden gutgemacht, da kommt ein neuer Rückschlag: Am Dienstag zählte das Papier mit einem Minus von über zwei Prozent zu den größten Verlierern am Frankfurter Aktienmarkt. Der Autokonzern hatte in der Nacht zu Mittwoch eine Pflichtwandelanleihe ausgegeben. Diese entspricht in ihren Ausstattungsmerkmalen der am 9. November begebenen Pflicht-Wandelanleihe mit einem Kupon von 5,5 Prozent sowie einer Laufzeit bis zum 9. November 2015 und wird zum Ausgabepreis von 105,64 Prozent des Nennbetrages begeben.

Wenn die Anleihe 2015 fällig wird, bekommen die Investoren also nicht ihr Geld zurück, sondern neue VW-Aktien. Das ist natürlich keine gute Nachricht für diejenigen, die bereits VW-Aktien haben, weil die Gewinne unter mehr Anteilseignern aufgeteilt werden müssen.

Da bleibt nur zu hoffen, dass das VW-Management das eingenommene Geld— 1,2 Milliarden Euro — sinnvoll einsetzt. Die Pläne klingen zumindest gut: Es soll  „die Kapitalausstattung gestärkt und weiteres Wachstum finanziert werden - auch im Bereich der Finanzdienstleistungen - unter Beibehaltung der vorteilhaften Liquiditätsposition und des im Wettbewerbsvergleich positiven Ratings.“

Kommentare zu " Drei Strategien, drei Depots: Die Börse in Athen wird zum Casino"

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  • @Fr. Leitel: So ist die Börse...

  • Als wären die anderen Börsen keine Casinos

  • morgen steigt der DAX wieder, das ist doch eure Hauptsache hier ! Vermögen aufbauen auf andere ihre Knochen !

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