Drei Strategien, drei Depots
Die Dividende ist ein schwacher Trost

Ein Kurseinbruch kann ein guter Moment zum Einstieg sein. Doch was wenn die Aktie dann noch weiter fällt? Jessica Schwarzer fragt sich dies bei der Eon-Aktie. Verführerisch ist die hohe Dividende. Doch reicht das?
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Ich frage mich wieder einmal, ob ich mit meinem Eon-Engagement noch glücklich werde. Am Freitag haben die Analysten von Kepler das Kursziel für die nächsten zwölf Monate auf 13 Euro gesenkt, das entspricht in etwa dem aktuellen Wert. Und die 13 Euro auf Sicht von zwölf Monaten entsprechen auch dem durchschnittlichen Kursziel aller Analysten, die die Aktie laut Bloomberg beobachten.

Gekauft hatte ich die Aktie vor gut vier Monaten zu 14,99 Euro – nachdem der Kurs um bis zu zehn Prozent eingebrochen war. Damals hatte der Konzern die Gewinnprognose kassiert und die Dividende in Frage gestellt. Dieser extreme Gewinneinbruch lockte mich damals für mein spekulativ ausgerichtetes Depot an.

Im abgelaufenen Jahr hat Deutschlands größter Energiekonzern immerhin wieder schwarze Zahlen geschrieben und die Dividende sogar um zehn Cent auf 1,10 Euro je Aktie erhöht. Das macht für das laufende Jahr eine Dividendenrendite von extrem hohen 8,5 Prozent. Trotzdem ist das nur ein schwacher Trost.

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