Drei Strategien, drei Depots
Die Notenbanken sollen es wieder richten

Über Zypern redet keiner mehr, auch die Handelsblatt-Redakteure schauen schon nach vorn. Sie warten mit Spannung auf die Notenbanksitzungen in Europa und Japan. Von den Zentralbanken erhoffen sie sich neue Impulse.
  • 0

Geht Europas Aktienmärkten etwa die Puste aus? Der Dax verteidigte am Mittwoch mal mehr und mal weniger erfolgreich seine Vortagesgewinne, der Euro Stoxx 50 notierte etwas tiefer im Minus, die Wall Street eröffnete ebenfalls verhalten.

Orientierungslosigkeit würde sich breit machen, war vom Parkett zu hören. Die noch immer schwelende Euro-Krise, dazu noch enttäuschende Daten vom US-Arbeitsmarkt - da hielten Börsianer ihr Pulver wohl lieber trocken.

Spannend wird es wohl erst wieder am Donnerstag, dem Tag der Notenbanken. Mit Spannung wird bereits auf die Sitzungen der Währungshüter, vor allem die in Japan, geschaut. Es wird spekuliert, dass die neue Führung der Bank of Japan rasch weitere Lockerungen vornehmen wird. In Europa richtet sich die Aufmerksamkeit zunehmend auf die Europäische Zentralbank (EZB), die ebenfalls über den Leitzins entscheiden wird.

Auch wenn nicht wirklich mit einer Zinsänderung zu rechnen ist, werden die Börsianer wieder an den Lippen von Mario Draghi hängen. Vielleicht gibt es dann auch neue Impulse für die Märkte.

Kommentare zu " Drei Strategien, drei Depots: Die Notenbanken sollen es wieder richten"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%