Drei Strategien, drei Depots
„Die Talfahrt der Schwellenländer dürfte anhalten“

In der Vergangenheit dauerten die Krisen in den Schwellenländern nicht lange. Diesmal könnte das anders sein. Ein Einstieg wäre deshalb riskant. Dagegen könnte die US-Notenbank noch länger Staatsanleihen kaufen.
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Während die Aktienmärkte der Industriestaaten seit Anfang des Jahres auf Eurobasis im Schnitt um rund ein Zehntel an Wert gewonnen haben, sind die Börsen in den Schwellenländern spiegelverkehrt dazu in ähnlichem Umfang gefallen. Sollte man auf eine Aufholjagd der Emerging Markets setzen? Ich glaube nein.

In der Vergangenheit wurden Börsenkrisen in den Schwellenländern zwar rasch überwunden: So ging es sowohl nach der Asienkrise 1997/98 als auch der Internet-Blase schnell wieder aufwärts. Doch diesmal dürfte die Talfahrt länger anhalten -  denn maßgeblicher Auslöser ist der anstehende Ausstieg aus der ultralockeren US-Geldpolitik.

Je weiter sich die Kapitalverzinsung in den etablierten Industriestaaten erholt, desto geringer ist der Anreiz in risikoreicheren Schwellenländern auf Renditejagd zu gehen – vor allem Großinvestoren ziehen daher ihr Geld schon jetzt wieder ab.

Und sobald die US-Notenbank Fed tatsächlich damit beginnt, die Zügel anzuziehen, werden die Börsen in den Schwellenländern noch stärker unter Druck kommen. Ich mache daher auch weiterhin einen Bogen um diese Märkte und setze in meinem Portfolio bevorzugt auf Europa und die Wall Street.

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Fed könnte noch länger Anleihen kaufen

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SAP macht keine Freude

Kommentare zu " Drei Strategien, drei Depots: „Die Talfahrt der Schwellenländer dürfte anhalten“"

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  • Ziemliche Kaffeesatzleserei, was die drei Redakteure da zum Besten geben. "Einen Kursrutsch kann ich aussitzen - wenn es anschließend wieder hochgeht" - Wahnsinn, was für eine Börsenweisheit. Man wähnt sich im Beratungsgespräch der örtlichen Kreissparkasse. Welchen inhaltlichen Mehrwert uns die Redakteure mit auf den Weg geben wollten, erschließt sich einem auch bei mehrmaligem Lesen nicht. Ziemlich viele Variable ("könnte, wäre, hätte, vielleicht, würde"), mit denen uns die Herrschaften ihre Gedanken als Leitlinien verkaufen wollen. Und das ist eigentlich das armselige daran: es muss mit Gewalt was geschrieben werden, damit die Zeitung voll wird. Übrigens hat auch keiner der ach so neunmalklugen HB-Redakteure und all die vielen superg'scheiten Analysten die Krise 2008 vorhergesehen, obwohl ein Millionenheer von hochstudierten Fachexperten damit beschäftigt war, uns die (Finanz)Welt zu erklären. Die Krise kam und pflügte die Erde um. Und keiner hat's kommen sehen. Insofern ist dieses Geschreibsel der studierten HB-Redakteure an Bedeutungslosigkeit nicht zu übertreffen - man wird es nach wenigen Minuten wieder vergessen haben.
    Ach ja, meine seit Jahren erfolgreiche Strategie: 1/4 Immobilienfonds, 1/4 Aktienfonds, 1/4 Mischfonds, 1/4 Cash, die Aktien- und Mischfonds konsequent als Sparplan, seit 2007 rund 32% im Plus mit dem Gesamtdepot.

  • Das Bsp SAP bringt es auf den Punkt: Wer von Börse keine Ahnung hat, sollte es lassen. Einstieg bei 50 bis max. 52, Ausstieg bei 60 bis 63 innert 12 Monaten.

    So einfach geht das. Ach ja, es gibt noch Optionen...

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