Drei Strategien, drei Depots
Die wertvollste Briefmarke der Welt

Lohnen Briefmarken als Investment? Kerstin Leitel hat da so ihre Zweifel. Georgios Kokologiannis investiert sein Geld lieber nur an der Börse. Und Jürgen Röder zieht nach zwei Monaten eine positive Zwischenbilanz.
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Bekommen Sie noch Post in Papierform? Dann sollten Sie genau hinschauen, welche Briefmarken auf dem Umschlag sind, denn die könnten mehr Geld einbringen als so manche Aktie.

Schließlich ist der wohl teuerste Brief der Welt etwa 10 Millionen Euro wert, der so genannte Bordeaux-Brief. Er wurde im Jahre 1847 als gewöhnlicher Geschäftsbrief abgeschickt, aber auf ihm kleben die beiden berühmtesten Marken der Welt: die Blaue und die Rote Mauritius der legendären ersten Serie.

Auch auf dem heimischen Markt können Sammler durchaus interessante Briefmarken finden, wie die Analysten der WGZ-Bank auflisten: Die „Schwarze Einser" beispielsweise, eine Marke des Königreichs Bayern aus dem Jahr 1849 und die erste deutsche Briefmarke überhaupt, wird heute zwischen 1.000 und 3.000 Euro gehandelt.

Doch wie immer gibt es einen Haken: Anleger sollten beachten, warnen die Analysten, dass Wertsteigerungen selten vorhersehbar sind und dass es sich beim Briefmarken-Markt um einen äußerst illiquiden Markt handelt. Also bleiben ich auf der Suche nach lukrativen Investments doch an der Börse. Und da läuft es momentan schließlich ja auch nicht schlecht.

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