Drei Strategien, drei Depots
Eon schmiert ab – Spekulantin kauft

Dass eine Dax-Aktie an einem Tag zwölf Prozent ihres Wertes einbüßt, kommt selten vor. Für Anleger ist das die perfekte Gelegenheit zum Einstieg – zumindest, wenn sie eine spekulative Strategie verfolgen.
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Puh, ein Minus von zeitweise zwölf Prozent an nur einem Handelstag, das tut weh. Eon-Aktionäre mussten am Dienstag leiden. Die Gewinnprognose kassiert, die Dividende infrage gestellt – da hilft es auch nichts, dass Deutschlands größter Energiekonzern in den ersten neun Monaten 2012 seinen Gewinn deutlich gesteigert hat.

Wie schon bei meinem Commerzbank-Arrangement nutze ich den Kurssturz zum Einstieg und setzte darauf, dass sich die Aktie in den kommenden Tagen erholt. Dass ein Dax-Wert an nur einem Tag zwölf Prozent seines Wertes verliert, erlebt man schließlich nicht so oft. Ein bisschen hat sie sich im Tagesverlauf ja auch schon berappelt.

Mit meinem Kauf gehe ich natürlich eine heiße Wette ein, weshalb ich auch nur 3.000 Euro in diese Position investiere. Insgesamt läuft es mit meinem Depot durchwachsen. Der Griechenland-ETF notiert noch immer deutlich im Minus, hat sich heute aber wenigstens ein bisschen erholt.

Auch das Zertifikat auf südeuropäische Aktien macht noch immer Verluste, die sich aber zum Glück in Grenzen halten. Für Stabilität in meinem spekulativen Musterdepot sorgen die beiden ETFs auf Schwellenländer-Anleihen und europäische High Yields. Sie notieren im Plus, das Emerging-Markets-Papier sogar deutlich. Wenigstens etwas, das gut läuft!

Kommentare zu " Drei Strategien, drei Depots: Eon schmiert ab – Spekulantin kauft"

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  • Die Hoffnung stirbt zuletzt. Nehmen wir uns dazu mal die
    technoloigisch führte SMA Aktie vor. Ähnlich wie e-on hat
    sie sich einen Höhepunkt erarbeitet. Danach ging es nur noch bergab. Nach dem Kursdebakel kamen dann auch die schlechten Nachrichten dazu, die alles plausibel machen.
    Zwischenzeitlich immer mal Hoffnungsrallies und dann immer weiter runter. Ernstlichen Halt sollten diese Papiere
    erst nach 90% Kursverlust bekommen. Ähnlich Story bei Telekom und bei vielen Papiern die erst 100% und mehr machen. Apple gehört auch diese Kathegorie. Technisch führend wie SMA. Wenn das Pferd ausgeritten ist und alle
    dieses Papier schon im Depot haben geht es, egal um alle
    positiven Nachrichten, in den Keller. Natürlich kann man
    Glück haben und mal einen Zipfel Erholung erwischen. Könnte
    sogar hier klappen, weil der Markt inzwischen überverkauft
    ist. Dananch kommt die Ernüchterung. Siehe auch Verlauf der
    Commerzbank, der heute eben nach der Zwischenerholung schlaff geworden ist. Wenn schon Einzeltitel behandelt werden dann empfehle ich mal die Postbank. Hat einen Gewinnabführungsvertag mit der Deutschen Bank. Über 5%
    Dividendenrendite zusätzlich garantiert durch Aktiengesetz
    und beherrschenden Aktionär. Sicherer als Staatsanleihe,
    aber 5 fachen Ertrag. Und, was ganz wichtig ist, man muss
    nicht mehr nach den Futures leben und kann ganz ruhig schlafen.

  • Es wird nicht Tage, schon (wenige) Wochen dauern, dann ist E.ON wieder bei ca. 15,50, evtl. sogar 16,00, immer noch o.k. wenn die Dividende ab 2013 bei ca. 0,80-0,85 liegen dürfte ... BUY!

  • recht hat sie. schneller konnte man 5% in 2 wochen nicht verdienen

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