Drei Strategien, drei Depots
Erst einmal das Pulver trocken halten

Eine Einigung im US-Haushaltstreit ist nicht in Sicht. Gaben sich Investoren anfangs cool, hat die Blockade am Montag doch für Verluste gesorgt. Für Georgios Kokologiannis Grund genug, die Füße still zuhalten.
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Sollten die Börsianer allmählich doch die Nerven verlieren angesichts des US-Haushaltsstreits und des näher rückenden Erreichens der Schuldengrenze? Den siebten Tag bleiben die Regierungsbehörden geschlossen. Eine Einigung zwischen Demokraten und Republikaner ist nicht in Sicht. Die USA werden ab dem 17. Oktober kein Geld mehr ausleihen können.

Bisher gaben sich Anleger zumindest hierzulande zwar betont gelassen. Das scheint sich zu aber ändern. Die gegenseitige Blockade der Parteien im Etatstreit hat zum Wochenstart anfangs für kräftige Verluste gesorgt. Gleichzeitig ist das „Angstbarometer“ VDax ist um zehn Prozent nach oben geschossen – auf den höchsten Wert seit vier Wochen.

So unwahrscheinlich es noch ist: Sollte es zur Zahlungsunfähigkeit der weltgrößten Volkswirtschaft kommen, wären die Folgen verheerend. Ökonomen warnen vor einer finanziellen Apokalypse, die selbst die Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers vor rund fünf Jahren in den Schatten stellen würde.

Pulver trocken zu halten, ist derzeit keine falsche Taktik. Deshalb behalte ich meinen hohen Bargeldbestand bei und warte ab, wie sich die Situation weiterentwickelt.

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