Drei Strategien, drei Depots

Facebook wird zum Analystenliebling

Nach dem verpatzen Börsenstart ging der Facebook-Kurs zuletzt durch die Decke. Die Frage ist: Geht der Höhenflug weiter? Handelsblatt-Redakteurin Jessica Schwarzer sieht weiteres Kurspotenzial und steigt ein.
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Tschö: Jessica Schwarzer, Ressortleiterin des Finanzteams bei Handelsblatt Online in Düsseldorf schaffte mit dem spekulativen Depot eine Rendite von 2,1 Prozent. Quelle: Pablo Castagnola

Tschö: Jessica Schwarzer, Ressortleiterin des Finanzteams bei Handelsblatt Online in Düsseldorf schaffte mit dem spekulativen Depot eine Rendite von 2,1 Prozent.

(Foto: Pablo Castagnola)

Wer beim Börsengang dabei war, hat mit seinen Facebook-Aktien bisher nicht viel Freude gehabt. Doch wer nach dem Kurssturz eingestiegen ist, kann sich über satte Kursgewinne freuen. Allein in den vergangenen vier Wochen hat die Facebook-Aktie um gut zwanzig Prozent zugelegt. Diesen Anstieg habe ich leider verpasst, aber ich spekuliere darauf, dass es weiter aufwärts geht. Immerhin trauen die Experten der japanischen Investmentbank Nomura der Internetaktie zu, bis auf 32 US-Dollar zu klettern – ein Kurspotenzial von mehr als zwanzig Prozent.

Ihre Kaufempfehlung begründen die Analysten unter anderem mit der Annahme, dass die Einnahmen mit mobiler Werbung weiter steigen. Ein Hoffnungswert, der die Facebook-Aktie bereits nach der Bekanntgabe der Zahlen für das dritte Quartal hatte steigen lassen.

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Mit ihrer Kaufempfehlung sind die Nomura-Experten nicht allein. 24 der insgesamt 38 vom Börseninformationsdienst Bloomberg befragten Analysten raten zum Einstieg, zwölf sagen „Halten“ und nur zwei Experten empfehlen auszusteigen. Das durchschnittliche Kursziel liegt mit 30,15 Dollar auch deutlich über dem aktuellen Kurs. Noch optimistischer als die Nomura-Analysten sind übrigens die Experten von Goldman Sachs, die der Aktie einen Anstieg bis auf 35 Dollar zutrauen.

Ich kaufe 150 Aktien, investiere also etwas mehr als 3000 Euro. 

Auf der Suche nach risikoarmer Rendite
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7 Kommentare zu "Drei Strategien, drei Depots: Facebook wird zum Analystenliebling"

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  • Nun ja, vielleicht braucht er Kohle für'n Urlaub.

  • Das sorgt doch für weiteres Vertrauen in die fundierte Aktienauswahl der Depotkontest-Teilnehmer...

    SAP-Aufsichtsratschef Hasso Plattner will in den nächsten zwölf Monaten Aktien des von ihm mitgegründeten Softwarekonzerns für 120 Millionen Euro verkaufen. Eine Bank habe von Plattner den Auftrag erhalten, jeden Monat Papiere für zehn Millionen Euro marktschonend abzustoßen, entweder über die Börse oder außerbörslich, teilte SAP am Freitag in Walldorf mit.

  • Da kommen die Mädels aber recht spät drauf. Wenn man Lotterie spielen will mit Spielgeld, dann nimmt man halt Werte wie FB2A oder NOA3.

  • Da kommen die Mädels aber recht spät drauf. Wenn man Lotterie spielen will mit "Paper-Money", dann nimmt man halt Werte wie FB oder NOA3.

  • 4,25% versteuern bei einer Rendite von ca 3,5%.???

    Ob man im Verkaufsjahr den Verlust der Anlage steuerlich mit anderen Gewinnen gegenrechnen kann, ist mehr als fraglich.

  • Tja, etwas möchte ich diesem Kommentator zustimmen. Habe Facebook am 20.11. für 18 EUR bekommen, da war die Aktie schon 3 EUR über ihrem Tiefpunkt. In etwas mehr als einer Woche 16% plus ist gutes Holz. Analog Nokia mit ebenfalls guten 10%, auch da Glück gehabt. Aber das ist halt immer das Gleiche, wann ist der richtige Zeitpunkt. Im Moment scheint es, man kann fast nichts falsch machen, wenn ich mir die DAX-Einzelwerte so ankucke. Wenn das bis in 4 Wochen mit 7800 Punkten mal reicht ...

  • Liebe Jessica, wenn Sie am Bahnsteig stehen und rote Lampen sehen, dann ist der Zug weg. Herrje, was ist so schwierig daran, zu begreifen, daß Sie mit diesem Facebook-Zug nicht mehr mitfahren können? Auch dann nicht, wenn 100 japanische Schlaumeier dazu raten.
    Wenn schon, dann nehmen Sie besser den nächsten Zug - Sie müssen nur rechtzeitig einsteigen!

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