Drei Strategien, drei Depots
Finger weg von Gold

Rund ein Drittel seines Wertes hat Gold eingebüßt. Doch auch wenn der aktuelle Preis reizvoll erscheint – einer unserer Autoren spielt mit dem Gedanken, auf einen weiteren Wertverfall des Edelmetalls zu wetten.
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An den Aktienmärkten halten sich die Investoren immer noch zurück – keiner will sich zu weit aus dem Fenster lehnen, so lange der Haushaltsstreit in den USA nicht gelöst ist. Wie gut, dass die amerikanische Notenbank da allen Investoren mit hohen Bargeldbeständen das Leben leichter macht: Denn seit neustem ist – mit mehr als zweieinhalb Jahren Verzögerung – eine neue 100-Dollar-Banknote im Umlauf.

Im Vergleich zu den bisherigen Scheinen sieht sie ungewöhnlich bunt aus und soll schwerer zu fälschen sein. Durch die Mitte der Banknote zieht sich so vertikal ein blauer Sicherheitsstreifen, und auf der Rückseite die Zahl 100 prangt in einem Orangeton, heißt es. Die „Benjamins“, wie die Banknoten umgangssprachlich genannt werden, wurden erstmals seit 1969 überarbeitet.

Da kann man wohl leichteren Herzens Bargeld unter dem Kopfkissen bunkern, angesichts der unsicheren Märkte vielleicht keine schlechte Idee. Aber Scherz beiseite: Früher oder später geht es an der Börse sicher wieder aufwärts. Bis dahin muss ich wohl oder übel die Zähne zusammen beißen.

Kommentare zu " Drei Strategien, drei Depots: Finger weg von Gold"

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  • @ S.B.

    Das Dumme ist dass in zwei Jahren wenn SIE glauben dass jetzt eine Situation eingetreten ist in der man Gold kaufen sollte auch die anderen Milliarden auf die gleiche Idee kommen. Verkaufen will dann aber auch keiner mehr. Physisches Gold wird ja auch heute nur seltenst gehandelt. Sie dürfen in 2 Jahren dann Ihre Aktien-Millionen höchstens in 2 Kilogramm Papiergold tauschen.

  • Richtig: ein Kilogramm Gold bleibt ein Kilogramm Gold. Allerdings bekomme ich für die Euros die ich heute für ein Kilogramm Gold ausgeben muss in zwei Jahren sicher zwei Kilogramm.
    Aber das ist ja egal, wenn man sich lediglich an dem Glanz des Metalls erfreuen will.

  • Ein Kilogramm Gold ist und bleibt immer ein Kilogramm Gold! Der Gegenwert zu einer Währung und somit zur Kaufkraft des Goldes spiegelt also eher den Wert der Währung als den Wert des Goldes wider.
    Fazit: Wer Gold besitzt, der hat etwas. Wer eine Währung besitzt, hat im dümmsten Fall nichts.

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