Drei Strategien, drei Depots
Geldregen für die Aktionäre

Im Frühling beginnt die schönste Zeit für Aktionäre: die Dividenden-Saison. Nach ersten Ausschüttungen erwarten viele Anleger ein Rekordjahr. Nur unsere konservative Anlegerin kann davon leider nicht profitieren.
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Es soll dieses Jahr einen „warmen Geldregen“ für Aktionäre geben, heißt es: Nach einer Studie der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) und des Deutschen Instituts für Portfolio-Strategien (dips) werden die deutschen Aktiengesellschaften 2013 insgesamt 36,7 Milliarden Euro an ihre Anteilseigner auszahlen, über fünf Prozent mehr als im vergangenen Jahr.

Doch trotz des vorhergesagten üppigen Niederschlags ist über mein Depot bisher allenfalls ein kurzer Nieselregen gezogen: Bescheidene 19 Euro habe ich für meine Henkel-Aktien eingebucht bekommen.

Da rächt es sich, dass ich zu vorsichtig war und nicht mehr Aktien des Konsumgüterherstellers gekauft habe – zumal der Kurs seit meinem Einstieg um mehr als 14 Prozent gestiegen ist. Die Gewinnbeteiligungen der beiden Pharmakonzerne Novo Nordisk und Novartis fallen stärker ins Gewicht; beide haben mir zusammen gut 270 Euro überwiesen. Noch höhere Ausschüttungen gab es bei meinem ETF auf den MSCI Europe, hier bekam ich bislang 240 Euro. Reich werde ich mit meinen Dividenden also nicht – aber noch ist die Dividendensaison nicht zu Ende.

Unter anderem erwarte ich noch von Telefonica Deutschland eine Überweisung. Die Titel haben gestern zwar nachgegeben, aber insgesamt ist der Kurs seit meinem Einstieg kräftig gestiegen. Aber auch hier habe ich den gleichen Fehler wie bei Henkel begangen: Ich habe wenig investiert. Somit ist leider auch hier kein dicker Dividendenscheck zu erwarten.

Kommentare zu " Drei Strategien, drei Depots: Geldregen für die Aktionäre"

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  • Tja, Frau Leitel, der entscheidende Grundsatz, um aus einem Niesel- einen Starkregen zu machen : Klotzen, nicht kleckern. Das in Verbindung mit der wichtigsten Buffet-Regel "Wenn man nicht bereit ist, eine Aktie 10 Jahre zu halten, sollte man sie nicht einmal 10 Minuten halten", ist der Schlüssel zum Erfolg.

    Institutionelle Investoren können sich daran meistens nicht orientieren. Doch das sind Sie ja auch nicht!!!

  • Alles in den ETF auf den MSCI World von Frau Schwarzer gesteckt (mir gefällt die voll-replizierte Version der Konkurrenz besser) und es wäre ein dickes Plus von 10,4% bisher herausgekommen. Stressfrei und kostengünstig dazu.

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