Drei Strategien, drei Depots
„Hattori Hanzo!“

Die Finanzwelt ist für ihre chiffrierten Begriffe bekannt. Davon konnte sich Handelsblatt-Redakteurin Kerstin Leitel überzeugen. In ihrem Depot soll sich einem Analysten zufolge eine messerscharfe Anlage befinden.
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Sagt Ihnen „Hattori Hanzo“ etwas? Ich musste nachschlagen, was sich hinter dem Begriff verbirgt. Dabei habe ich offenbar ein solch seltenes Exemplar in meinem Depot. Denn Commerzbank-Analyst Daniel Wendorff bezeichnete Novo Nordisk in einer Studie als Hattori Hanzo - eines der sagenumwobenen Schwerter, die Kinofans aus dem Film Kill Bill von Quentin Tarantino kennen.

Derart legendär findet der Analyst offenbar auch den dänischen Pharmakonzern. Er verweist unter anderem auf eine starke Produkt-Pipeline, ein prozentual zweistelliges Umsatz- und Gewinnwachstum, eine starke Marktmacht und den effektiven Einsatz des Kapitals.

Die Aktie verdient seiner Meinung nach eine Kaufempfehlung. Das Kursziel senkt er zwar, aber logischerweise auf ein Niveau über dem aktuellen Kurs.

Ich hoffe, dass der Analyst mit seiner positiven Einschätzung Recht hat und dass die Aktie bald wieder steigt. Seit meinem Einstieg ging es auf und ab, zurzeit liegt sie im Minus. Aber langfristig bleibe ich überzeugt von dem Papier. Schließlich ist das Unternehmen eigenen Angaben zufolge führend in der Diabetesversorgung.

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