Drei Strategien, drei Depots: Heißer Ritt auf der Commerzbank-Aktie

Drei Strategien, drei Depots
Heißer Ritt auf der Commerzbank-Aktie

Die Commerzbank will offenbar 6000 Stellen streichen. Anleger zeigten sich erfreut und ließen die Aktie steigen – und damit das Depot von Jessica Schwarzer. Insgesamt gehörte die Woche den Banken.

„Buy on bad news“, dachten sich am Freitag wohl viele Börsianer und haben bei der Aktie der Commerzbank zugegriffen. Medienberichte über einen Jobkahlschlag hatten am Morgen die Runde gemacht.

Die zweitgrößte Bank Deutschlands werde wohl 6.000 Stellen streichen, hieß es. Die Streichung von 6000 Stellen entspräche rund 18 Prozent der deutschen Belegschaft. Konzernweit wären es rund zehn Prozent. Ein ganz schöner Kahlschlag.

Bei den Anlegern kamen die angeblichen Sparpläne aber gut an. Die Aktie stieg an die Dax-Spitze. Innerhalb eines Monats hat das Papier nun rund 15 Prozent zugelegt, der Dax um die zwei Prozent.

Seit ich die Aktie gekauft habe, hat sie sogar fast 25 Prozent zugelegt und ist damit auch mein bester Kauf. Aber natürlich bin ich mir darüber im Klaren, dass Commerzbank-Aktien immer noch eine ganz heiße Wette sind. Staatsanteil hin oder her, ob die Bank die Wende schafft und sich das Papier auch nur halbwegs auf Vorkrisenniveau erholt – 2008 hat die Aktie immerhin mehr als 20 Euro gekostet –, ist alles andere als sicher.

Aber ein bisschen aufwärts gehen sollte es noch. Vielleicht ja sogar auf mehr als zwei Euro. Die Hoffnung stirbt schließlich zuletzt, auch die der Leid geprüften Commerzbank-Aktionäre.

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