Drei Strategien, drei Depots
„Ich bin etwas neidisch auf meine Kollegen“

Die Euro-Krise meldet sich zurück und die Kurse fallen. Im spekulativen und ausgewogenen Depot grenzen Zertifikate die Verluste ein. Kerstin Leitel bleibt indes nichts anderes übrig, als auf bessere Zeiten zu warten.
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Der Juli ist mit einem durchschnittlichen Plus von 1,6 Prozent seit 1988 der fünftbeste Börsenmonat des Jahres. In 60 Prozent der Fälle sprang ein Plus heraus. Davon ist an den Aktienmärkten wenig zu sehen. Der Dax hat deutlich nachgegeben und sich wieder in Richtung 200-Tage-Durchschnittslinie orientiert. Derzeit notiert diese Linie bei rund 7710 Zählern – mit steigender Tendenz.

Für mich ist diese Nähe zur 200-Tage-Linie Anlass, ein weiteres Bonuszertifikat auf den deutschen Leitindex zu kaufen. (WKN: BP7WKC) Solange der Dax während der gesamten Laufzeit bis Ende Januar 2014 nicht die Schwelle von 7100 Zählern berührt oder unterschreitet, erhalte ich pro Zertifikat mindestens 88 Euro zurück. Dies entspricht einer Jahresrendite von knapp 18 Prozent.

Falls der Dax über der Marke von 8800 Punkten notiert, entsprechend mehr. Das Bonuszertifikat ist drei Prozent teurer als ein Dax-Indexzertifikat. Dafür erhalte ich die Bonusstruktur, die mir auch bei seitwärtstendierenden Kursen eine Rendite ermöglicht.

Kommentare zu " Drei Strategien, drei Depots: „Ich bin etwas neidisch auf meine Kollegen“"

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  • @Fr. Leitel: Kommt von Ihnen jetzt nur noch Genöle? Arm!

  • Es ist traurig diese Rubrik weiter zu lesen. Wenn es nicht so ein wichtiges und ernstes Thema wäre, könnte man wahrscheinlich drüber lachen.

    In keinem anderen Land sind synthetische Produkte der Finanzindustrie wie Zertifikate für den Privatanleger verfügbar und medial so präsent.

    Der Mehrwert für den Anleger lässt sich wunderbar an der Wertentwicklung der Portfolios ablesen.

    Ich empfehle den drei Redakteuren die Lektüre der beiden Bücher "Your Money and Your Brain" (Jason Zweig) und "Geld denkt nicht" (Hanno Beck) - beides übrigens (ehemalige) Journalisten. Es gibt Hoffnung. Und die stirbt bekanntlich zuletzt.

  • "Investing is not easy.
    If it was easy, it would be called "winning", not investing."

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