Drei Strategien, drei Depots
„Im Zweifel wird verkauft“

Der September war ein gelungener Handelsmonat für den Dax. Doch im Oktober erwarten ihn schwierige Aufgaben. Auf die kritischen Tage versuchen sich die Handelsblatt-Redakteure zu wappnen – mit unterschiedlichen Taktiken.
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Momentan profitiert mein Depot davon, dass ich es zuletzt recht defensiv ausgerichtet habe. Obwohl die Aktienmärkte wieder zunehmend unter Druck geraten, hält sich mein Portfolio stabil.

Es sind in erster Linie die politische Krisen in den USA und Italien, die auf den Börsen lasten: So ist eine Lösung des US-Haushaltsstreit in weite Ferne gerückt und in Italien steht die Regierung vor dem Aus. Auch wenn viele Investoren eigentlich an ein Happy End glauben, wächst doch die Unsicherheit. Im Zweifel wird verkauft.

Für mich kein Grund zur Unruhe: Die spekulativsten Produkte sind ausgelaufen, den Bargeldbestand habe ich auf über ein Drittel hochgefahren. Außerdem kompensieren meine Reverse-Bonuszertifikate einen Teil der Verluste der anderen Positionen. Vor zwei Wochen hatte ich diese Produkte aufgestockt, denen sinkende Aktienkurse nichts anhaben können. Die Funktionsweise: Solange der Dax bis Mitte Dezember nie auf 9 400 Punkte steigt, nimmt deren Wert zu. Geht es mit dem Leitindex abwärts, dann steigt der Ertrag schneller. Insgesamt vier Prozent kann ich damit bis Dezember erzielen.

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