Drei Strategien, drei Depots
Keine leichte Zeit für Börsenbären

Wer pessimistisch auf die Entwicklung der Kurse guckt, ist zuletzt Lügen gestraft worden. Die Kurse zogen an trotz zwischenzeitlicher Furcht vor dem Abebben der Geldschwemme. Viele Papiere machen derzeit Freude.
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Ab Montag geht es munter weiter im Zahlenreigen: Dienstag legen Deutsche Post, Merck und Munich Re ihre Ergebnisse vor und dann folgen unter anderem ING, Adidas, die Commerzbank und: Henkel.

Die Aktie des Düsseldorfer Konsumgüterherstellers hat mir bislang viel Freude gemacht. Seit meinem Einstieg ist der Kurs um über 20 Prozent gestiegen —obwohl schon damals viele Analysten der Meinung waren, dass die Aktie zu teuer sei. Mein Problem ist nur, dass ich deswegen skeptisch war und nur 1 200 Euro investiert habe. Aber gut, im Nachhinein ist man immer schlauer.

Dennoch liebäugele ich bei einigen meiner Aktien mit Gewinnmitnahmen. Schließlich haben einige Börsianer für den Markt eine „erhöhte Gewitterwahrscheinlichkeit“ vorhergesagt. Das macht mich misstrauisch. Andererseits hat der US-Arbeitsmarktbericht, der am Freitag veröffentlicht wurde, gezeigt, dass die Federal Reserve die Märkte weiterhin großzügig mit Liquidität versorgen dürfte – und die Aussicht auf billiges Geld hat in den vergangenen Monaten alle anderen Einflussfaktoren an der Börse in den Hintergrund gedrängt.

Kommentare zu " Drei Strategien, drei Depots: Keine leichte Zeit für Börsenbären"

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  • Wenn man sich die Performancekurven aller drei Depots ansieht, dann sind sie jetzt gerade mal wieder da, wo sie 2013 von Januar bis Mai auch schon gewesen sind. Dann kam der Peak des Alltime Higths, da waren sie halt ca. 25% besser. Da wäre der Zeitpunkt gewesen, sich von Underperformern zu trennen und vielleicht auch mal den einen oder anderen Gewinn mitzunehmen. Man darf gespannt sein, wie hoch der Dax noch steigen muss, damit sie diesen alten Höchststand wieder erreichen

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