Drei Strategien, drei Depots
Lukrativer Griff ins fallende Börsenmesser

Als die Anleger im Juni die Angst überkam, auch in Europa drohe plötzlich eine Zinswende, hielt Georgios Kokologiannis das für Unfug. Er setzte stattdessen auf den Eurostoxx – und macht nun Kasse.
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Die Marke von rund 8440 Zählern ist offenbar eine hohe Hürde für den deutschen Leitindex. Wie bereits Anfang August konnte der Dax diese Marke auch am Dienstag nicht überwinden. 

Seit knapp einem Monat befindet sich das deutsche Börsenbarometer nun in einer recht engen Spanne zwischen 8200 und 8444 Zählern. Je länger sich der Index in einer solchen Spanne aufhält, umso wahrscheinlicher ist nachher ein dynamischer Ausbruch.  Wohin die Reise geht, ist für mich noch offen.

Was für tiefere Kurse spricht: August, September und eventuell noch Oktober gelten als schwache Börsenmonate. Im Gegenzug sind viele Anleger laut Sentiment-Umfragen eher pessimistisch eingestellt. Angesichts einer Dax-Notierung knapp unter dem Allzeithoch verwundert mich das. Da pessimistische Investoren in der Regel bereits ihr Aktien verkauft oder gar auf fallende Kurse  gesetzt haben,  ist diese Einstellung eher ein Indiz für steigende Kurse.

Zumindest dürfte diese Tatsache ein deutliches Abrutschen verhindern. Ich bin gespannt, welche der zuerst genannten Marken der Dax überwindet.

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