Drei Strategien, drei Depots: Mitnehmen, was geht

Drei Strategien, drei Depots
Mitnehmen, was geht

Ein Analystenkommentar drückt die Aktie von VW im konservativen Depot und auch die Wall Street sendet Warnsignale. Die Handelsblatt-Strategen setzen auf vorsichtige Aktienwahl und eine defensive Depot-Strategie.
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Huch, was ist denn das? Ein negativer Analystenkommentar zu VW? Jawohl: Die UBS hat die Aktie auf „Verkaufen“ abgestuft. Das Kursziel wurde auf 180 Euro festgelegt. Die Aktie reagierte deutlich: Mit einem Minus von zeitweise über zwei Prozent zählte VW zu den größten Verlierern am Aktienmarkt (der allerdings auch abrutschte).

Die jüngste Kurserholung zeige die hohen Markterwartungen hinsichtlich des Gewinnbeitrags der Querbaukasten-Plattform MQB, heißt es in der Studie. Während er durchaus eine Verbesserung der Gewinnlage erwarte, sorge ihn der hohe Kapitaleinsatz im operativen Geschäft, schreibt der Analyst. Er ziehe die Aktien von Daimler und BMW vor. Das gefällt mir natürlich gar nicht - die VW-Aktie gehörte bislang zu den großen Gewinnern in meinem Depot.

Mit seiner Verkaufsempfehlung ist UBS auch in der Minderheit: Bislang haben 40 Analysten die VW-Aktie zum Kauf empfohlen, zehn stufen das Papier mit „Neutral“ ein – und es gibt eine einzelne Verkaufsempfehlung. Sicher, das ist keine Garantie für steigende Kurse. Aber ich steige jedenfalls noch nicht aus.

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