Drei Strategien, drei Depots: Novartis legt zu – das konservative Depot auch

Drei Strategien, drei Depots
Novartis legt zu – das konservative Depot auch

Am Mittwoch passierte nicht viel an den Börsen. Dennoch gab es Anlass zur Freude. Handelsblatt-Redakteurin Kerstin Leitel profitierte bereits einen Tag nach ihrem Kauf von den starken Novartis-Zahlen.
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Was für ein perfektes Timing! Kurz vor Veröffentlichung der Zahlen bin ich bei Novartis einstiegen, und das hat sich wahrhaft bezahlt gemacht. Nach der Bekanntgabe der Ergebnisse, des Ausblicks und eines Wechsels an der Unternehmensspitze schoss die Schweizer Aktie gestern nach oben. Dabei sind die Zahlen auf den ersten Blick nicht so berauschend. Denn – wie erwartet – erschweren billige Konkurrenzprodukte das Geschäft von Novartis. Für 2013 rechnet Konzernchef Joseph Jimenez mit einem Rückgang des operativen Ergebnisses vor Sonderposten im mittleren einstelligen Bereich, der Umsatz dürfte stagnieren. 2012 sank der Konzernumsatz auf 56,7 Milliarden Dollar und der Reingewinn vor Sonderposten ging um fünf Prozent auf 12,8 Milliarden Dollar zurück.

Zudem sorgte die Ankündigung, dass der Verwaltungsratspräsident und langjährige Konzernchef Daniel Vasella geht, für Furore. Der 59-Jährige kündigte an, sich im Februar nicht mehr zur Wahl in den Verwaltungsrat zu stellen. An seine Stelle soll der Bayer-Manager Jörg Reinhardt treten. Vasella war 1996 nach der Fusion von Sandoz und Ciba-Geigy an die Spitze des neuen Novartis-Konzerns gekommen.

1999 übernahm er auch das Amt des Präsidenten. Sein Gehalt stieg entsprechend und erreichte, wie die Aktionärsvereinigung Ethos einmal schätzte, in Spitzenzeiten 40 Millionen Franken pro Jahr. Das machte ihn zu einem der am besten bezahlten, aber auch umstrittensten Manager der Schweiz.

Die jüngsten Ereignisse haben die Novartis-Aktie am Mittwoch an die Spitze des Schweizer Aktienmarktes geschoben. Das freut mich natürlich – auch wenn ich die Aktie eigentlich in Erwartung einer ordentlichen Dividende gekauft hatte.

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