Drei Strategien, drei Depots
Raus aus deutschen Aktien?

Die Kurse an den Börsen steigen. Experten raten dennoch zur Vorsicht, speziell bei deutschen Aktien. Wie soll man als langfristiger Anleger mit entsprechenden Positionen reagieren? Etwa mit einem Blick nach Kabutocho.
  • 5

Düsseldorf„Die Welt ist schon seltsam“, schreiben die Experten von Axa Investment Managers. „Im letzten Monat waren die Konjunkturdaten durchweg schwach, aber die Aktienmärkte sind enorm gestiegen“. Wie wahr. Mittlerweile ist der Anstieg des Dax etwas ins Stocken geraten, was nach dem kräftigen Anstieg der vergangenen Woche auch nicht überrascht.

Die Axa-Experten raten aber zu Vorsicht: Zwar stehen sie Aktien an sich positiv gegenüber, aber die Perspektiven für Titel aus der Eurozone und speziell deutsche Papiere schätzen sie schlechter als in anderen Regionen. Die jüngsten Konjunkturdaten sprächen für einen unerwartet starken Wachstumsrückgang, erklären sie. Zudem gebe es vor den deutschen Bundestagswahlen Unsicherheiten. Sie raten dazu, die Gewichtung deutscher Aktien auf neutral zurückzufahren.

Tja, wie sollte ich als langfristiger Investor mit vielen deutschen Aktien im Depot darauf reagieren? Auf jeden Fall sollte ich mir genau überlegen, ob und welchen Titel ich mir noch ins Portfolio lege. Favorit der Anlageexperten sind übrigens japanische Aktien. Da werde ich demnächst wohl mal einen genauen Blick nach Kabutocho werfen...

Kommentare zu " Drei Strategien, drei Depots: Raus aus deutschen Aktien?"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

  • Gazprom 2012 mit zehn Prozent weniger Gewinn

    MOSKAU (dpa-AFX) - Wegen geringerer Verkaufszahlen und höherer Ausgaben ist bei Russlands größtem Gasförderer Gazprom 2012 erstmals seit zehn Jahren der Gewinn gesunken. Der Konzern erwirtschaftete nach eigenen Angaben etwa 1,18 Billionen Rubel (29,06 Milliarden Euro), das waren 9,5 Prozent weniger als 2011, wie das Unternehmen am Dienstag in Moskau mitteilte.

    Wegen des kalten Winters in Europa verkaufte der Monopolist 2012 zwar um etwa zwei Prozent mehr Gas im Westen. Allerdings brach der Absatz in Ländern der Ex-Sowjetunion gleichzeitig um 17 Prozent ein.

    Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) verringerte sich demnach um rund 10 Prozent auf 1,21 Billionen Rubel. Der Umsatz wuchs um etwa 3 Prozent auf 4,7 Billionen Rubel.

    Gazprom besitzt fast ein Viertel der globalen Gasreserven. Derzeit muss das Unternehmen aber im eigenen Land mit zunehmender Konkurrenz vonseiten unabhängiger Gasförderer wie Novatek kämpfen.

  • Das mit dem Stand von 2008 muss man nicht so erst nehmen.

    Ein Sparbuch erklimmt schliesslich auch stets neue Höhen aufgrund des Zinseszins Effekts und so ist es auch mit dem Buchwert, dem in den Unternehmen gebundenen Kapital.

    Das Kapital wird wiederum langfristig und industrieweit mit um die 12% verzinst (ROE) so das die Gewinne der Unternehmen zwangsläufig steigen und heute höher sind als 2008.

    2008 ist nun schon 5 Jahre her, in der Zeit haben die Konzerne viel Kapital gesammelt und sind dementsprechend wertvoller.

    Gazprom notiert übrigens mit einem KBV von 0,3. Der Konzern hat 29 Milliarden Euro nach Steuern im abgelaufenen Jahr verdient und wird mit 75 Milliarden Euro an der Börse bewertet.

  • auch sehr lustig sind die bezeichnungen der depots... ein beinahe reines aktienportfolio wie das von frau leitel als "konservativ", egal wie solide die unternehmen sind, zu bezeichnen, zeugt von gröbster unkenntnis...

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%