Drei Strategien, drei Depots
Rohstoffe werden interessant

Anlageprodukte mit Rohstoffen haben Anlegern dieses Jahr wenig Freude bereitet. Doch nachdem die Preise so gefallen sind, könnte ein Einstieg wieder interessant werden. Gibt es einen neuen „Super-Zyklus“?
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Glücklich schätzen dürfen sich Anleger, die in den vergangenen Jahren keine Rohstoff-Fonds oder -Zertifikate im Portfolio gehalten haben. Die Produkte haben sich lange Zeit enttäuschend entwickelt. Denn nach der Finanzkrise konnten die Notierungen der meisten Industrie- und Agrarrohstoffe in der Regel nicht mehr an ihre alten Höchststände anschließen. Auch in den vergangenen Quartalen ging es meist bergab.

Die einst viel gepriesene Anlageklasse ist bei den meisten Experten mittlerweile in Ungnade gefallen. „Der Superzyklus bei Rohstoffen ist vorbei“, meinten kürzlich beispielsweise Fachleute der UBS.

Doch nachdem sich Investoren im großen Stil von ihren Positionen getrennt haben, gibt es auch wieder erste Gegenstimmen. So sprechen jetzt Analysten von JP Morgan zum ersten Mal seit September 2010 eine Empfehlung zum Übergewichten von Rohstoffen aus: Viele Preise hätten inzwischen so starke Verluste hinnehmen müssen, dass die Förderer ihre Produktion zurückfahren. Das könne zu Angebotsverknappungen führen und eine Preiswende einleiten. Es gelte wachsam zu sein und die Gunst der Stunde zu nutzen.

Eine schlüssige Argumentation, wie ich finde. Es könnte sich lohnen, das ein oder andere Produkt genauer unter die Lupe zu nehmen.

Kommentare zu " Drei Strategien, drei Depots: Rohstoffe werden interessant"

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  • Hmmmmm: Die Preise werden vermutlich steigen, als Beleg dafür hat Bosch gerade Kurzarbeit angekündigt. Ein UBS Fonds für seltene Erden wurde vor einem halben Jahr empfohlen, weil nach 50% Preisrückgang eine gute Einstiegsbasis gegeben ist. Ohne Fundamentaldaten hält man sich besser an die Regel nicht in ein fallendes Messer zu greifen. Charts und Trends mögen ihre Berechtigung haben. Aber nicht im kurzfristigen Bereich! Für den ist nämlich das Spielkasino zuständig. Und hier gewinnt bekannterweise die Bank.

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