Drei Strategien, drei Depots

Runter geht es von ganz alleine

Laut Experten gibt es derzeit Anzeichen dafür, dass der Dax nun erst einmal eine Verschnaufpause einlegen wird. Jürgen Röder spekuliert stattdessen auf eine anhaltende Spanien-Rally und setzt auf einen steigenden Ibex.
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Kerstin Leitel Quelle: Bert Bostelmann für Handelsblatt

Kerstin Leitel

(Foto: Bert Bostelmann für Handelsblatt)

Der Dax hat einen steilen Anstieg hinter sich. Doch nun ist er ins Stocken geraten. Das an sich ist nicht schlimm - aber eines macht Charttechnikern wie Christian Schmidt von der Helaba dennoch Sorgen: Die niedrigen Umsätze auf dem Weg nach oben.

„Es ist eine alte Weisheit unter Charttechnikern: Man braucht Kraft, um etwas nach oben zu ziehen – runter geht es von ganz alleine“, sagt Schmidt. Aus seiner Sicht gibt es derzeit einige Anzeichen dafür, dass der Dax nun erst einmal eine Verschnaufpause einlegen wird – nicht zuletzt wegen der Unsicherheit über die weiteren Schritte der US-Notenbank.

Wichtig ist aus charttechnischer Sicht, dass der Dax nicht unter 8557 Punkte fällt. Oder, wie der Profi sagt: „Eine wichtige Unterstützung findet sich bei 8557 Punkten im Dax – wird diese unterschritten besteht kurzfristig weiteres Abwärtspotenzial bis auf 8430/8370 Zähler. Spätestens dann würden die Chancen für eine prozyklische Fortsetzung des übergeordneten Aufwärtstrends wieder deutlich steigen.“  

Für den Laien heißt das wohl: Daumen drücken und auf bessere Zeiten hoffen – denn die sollten bald wieder kommen.

Geht die Rally in Spanien weiter?
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1 Kommentar zu "Drei Strategien, drei Depots: Runter geht es von ganz alleine"

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  • Hmmm, Das weltweite Geldvermögen steigt unter anderem verursacht durch die Kursgewinne an den Aktienbörsen? Wie funktioniert das? Würden bei minimalen Umsätzen einige Aktien zum doppelten Wert gehandelt, würde dies zu einer Verdoppelung der Bewertung des gesamte Bestandes führen. Nominal ja, aber real als Bedrohung der Kaufkraft?

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