Drei Strategien, drei Depots: Sicherheit kann teuer werden

Drei Strategien, drei Depots
Die Ruhe nach dem Sturm

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Sicherheit kann teuer werden

Sicherheit kann teuer werden. Davor haben Analysten schon Anfang des Jahres gewarnt, und es zeigt sich jetzt in den Verlusten von besonders sicheren Staatsanleihen, etwa aus den USA, Großbritannien oder Deutschland.

Zu einem kleinen Teil hat mich das jetzt auch erwischt: mit meiner Belgien-Anleihe. Belgien ist zwar auch hoch verschuldet und hat eine zum Teil dysfunktionale politische Struktur. Trotzdem funktioniert das Land recht gut, die Wirtschaft ist vor allem im flämischen Landesteil wettbewerbsfähig - und es geht niemand davon aus, dass das Land, dessen Hauptstadt zugleich die EU-Hauptstadt ist, ernsthaft krisenanfällig sein könnte.

Mein Fonds mit italienischen Anleihen läuft dagegen gut. Auch das haben Experten Anfang des Jahres vorausgesagt.

Kurseinbrüche bei Anleihen verlaufen in der Regel zum Glück weniger dramatisch als bei Aktien. Das Problem ist aber: Gerade die sicheren Papiere werfen kaum noch laufende Rendite ab, wenn man real, also nach Abzug der Inflationsrate, rechnet. Da reicht dann ein geringer Kursverlust aus, um das Investment für ein ganzes Jahr in den roten Bereich zu drücken.

Und bei den risikoreicheren Anlagen ist es wahrscheinlich noch gefährlicher. Sie bringen nicht mehr sehr viel mehr ein als sichere Papiere. Dafür können aber, wenn die Risikobereitschaft der Anleger plötzlich nachlassen sollte, die Kurse dort viel deutlicher einknicken.

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  • Wenn eine Aktie einen offensichtlich unverdienten Höhenflug hinter sich gebracht hat, dann realisiert man spekulative Kursgewinne und schaut zufrieden zu, wie der Markt den Kurs anschließend nach unten korrigiert. Blamabel und ärgerlich, wenn man es nicht tut.

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