Drei Strategien, drei Depots
„Ungebremster Optimismus wird unheimlich“

Das Börsenrekordjahr 2013 neigt sich dem Ende zu. Den kommenden Monaten sieht Georgios Kokologiannis bereits kritisch entgegen. Auch für Jürgen Röder ist Skepsis angesagt – vor allem mit Blick auf die Tech-Branche.
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Am Mittwochabend lässt die US-Notenbank endlich die Katze aus dem Sack. Ich bin gespannt, wie die Börse auf die Entscheidung der US-Notenbank reagiert. Was mein Depot angeht, überlege ich mir, wie ich im neuen Jahr vorgehen will. Immer mehr Börsenexperten melden sich mit ihren Prognosen für 2014 zu Wort, und häufig fällt das Wort „Stockpicking“.

Etwa bei Uwe Zöllner vom Fondsmanager Franklin. „Wir erwarten für die europäischen Märkte zwar ein weiteres passables Jahr, doch auf die Frage, wie man 2014 investieren sollte, gibt es keine leichte Antwort“, schreibt er.

In den letzten fünf Jahren hätten Investoren bei der Anlage in europäischen Aktien ohne Weiteres auf einfache Themen setzen können - beispielsweise hätten defensive Titel wie Konsumwerte hoch in der Gunst der Anleger gestanden, weil die vor bösen Überraschungen im Zuge der kriselnden europäischen Wirtschaft wappnen.

Dadurch seien die Bewertungen in manchen Marktsegmenten ausgereizt und nun schlage die Stimmung um. „Deshalb dürfte flexibles Stockpicking erfolgsentscheidend sein“, meint Zöllner. „Unser Rat für 2014 ist, sorgfältig einzelne Titel auszuwählen“. Für Privatanleger ist das natürlich schwierig. Vermutlich setze ich daher auf weitere ETFs, also börsengehandelte Indexfonds. Da ist zwar die Chance auf kräftige Kursgewinne geringer, aber dafür auch das Risiko.

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