Drei Strategien, drei Depots
„Vergiss das Lehrbuch“

Dem Dax fehlen die Impulse. Während der Seitwärtsphase versucht Jürgen Röder trotzdem Gewinne einzufahren. Kerstin Leitel ist sogar gezwungen entgegen aller Konventionen zu handeln.
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Topmanager der 160 Unternehmen aus Dax, MDax, TecDax und SDax wetten mit ihren vielen Käufen auf steigende Kurse, das Handelsblatt-Insiderbarometer steigt deutlich. Das ist für mich ein weiteres Indiz, dass der Dax in den nächsten Wochen zumindest nicht deutlich abrutschen wird.

Oder andersrum formuliert: Sollte der deutsche Leitindex in den nächsten Tagen zwischen 8200 und 8000 notieren, ergeben sich für mich attraktive Kaufchancen. Die Kombination von Reverse- und Bonuszertifikaten (60 Stücke mit der WKN CZ6S2M, 66 Stück mit der WKN UA5CA6) auf den Dax, die ich für am vergangenen Donnerstag quasi als risikoreichen Festgeldersatz für eine Seitwärtsphase gekauft habe, läuft planmäßig.

Dieses Paar liegt zusammengenommen aktuell knapp 20 Euro im Plus. Bereits Ende der Woche werde ich – solange die Kurse nicht drastisch fallen oder steigen – im ersten Schritt die rund 50 Euro Transaktionskosten erwirtschaftet haben.

Zum Hintergrund: Bonuszertifikate profitieren von steigenden Kursen, Reverse-Bonusprodukte steigen bei fallenden Notierungen. Zusammengenommen ist diese Kombination quasi ein marktneutrales Investment, vor allem geeignet für Seitwärtsphasen.

Insgesamt würde ich mit dieser Kombination eine Jahresrendite von mehr als zehn Prozent erzielen, solange der Dax bis zum Ende der Laufzeit, 20. Juni 2014, stets innerhalb der Spanne von 7000 und 9900 Zählern bleibt. Aber falls der Dax aus der Seitwärtsphase ausbrechen sollte, werde ich die Kombination verkaufen.

Kommentare zu " Drei Strategien, drei Depots: „Vergiss das Lehrbuch“"

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  • Diese 3 Depots mit ihrem Management und die Sendung von der Frankfurter Börse in der ARD vor der Tagesschau sind die absoluten Comedy-Highligths in der sog. Finanzwelt für die Laien.

  • ich lach mich schlapp-dem dax fehlen die impulse!!!!!!!!!!!
    tatsache ist dass die hellrot gluehenden euro-Druckmaschinen keine weitere kapazitaet zur stuetzung des dax hergeben koennen.Der dax ist gar kein dax, er ist von der politik in eine falschgeld druckmaschine umgewandelt worden,wobei die politik die dax hoehe taeglich bestimmt.
    wuerde ein privatmann solche manipulation mit nur 40 euro vornehmen wuerde er fuer hundert jahre in den knast wandern

  • MUAHAHAHA, ausgezeichnet !! Weiter so !!

    Die drei Großinvestoren erinnern doch stark an die Besoffenheit des Neuen Marktes.

    Es ist ein großer Verdienst des HB diese Fachkräfte in aller Öffentlichkeit scheitern zu lassen. Solches Finanz-Kabarett bekommt man nur selten geboten, wirklich köstlich !!

    Jedem, der in der Schule nicht nur singen und klatschen hatte, dürfte dies bewusst sein.

    Enjoy the Show !!

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