Drei Strategien, drei Depots
Versicherungspolicen statt Zombiefilme

Der Versicherungskonzern Talanx rückt in den SDax auf. Viele Experten sehen den Aufstieg nur als eine Zwischenstation auf dem Weg nach ganz oben. Eine Redakteurin wittert die ganz große Chance und steigt ein.
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Zartbesaitete Analysten werden aufatmen: In Zukunft müssen sie zur profunden Analyse von SDax-Unternehmen nicht mehr blutrünstige Zombiefilme schauen, sondern können sich ganz gelassen durch nüchterne Versicherungsunterlagen durcharbeiten. Denn nach Weihnachten rückt die Aktie des Versicherungskonzerns Talanx in den SDax auf und nimmt dort den Platz von Constantin Medien ein. Das hatte der Arbeitskreis Indizes der Deutschen Börse am Mittwochabend entschieden.

Die Aktionäre des bayerischen Medienkonzerns – zu dessen letzten Kassenschlagern nach eigenen Angaben der Horrorfilm Resident Evil: Retribution zählt - fanden diese Nachricht offenbar nicht gut: Die Aktien rutschte am Donnerstag deutlich ab. Talanx legten dagegen um ein halbes Prozent zu, was angesichts der Kursgewinne am Markt allerdings auch eher unterdurchschnittlich war.

Einige Analysten trauen der Talanx-Aktie aber größere Sprünge zu, wie ich bereits in einer Analyse Anfang der Woche geschrieben habe. Der Aufstieg in den SDax dürfte nach Meinung mehrerer Experten nur eine Zwischenstation auf dem Weg in den MDax sein, sagen sie. Zudem gilt die Tochter Hannover Rück als „Perle“.

Ich kaufe daher mal wieder ein paar Aktien für mein Depot: 195 Talanx-Papiere für rund 4000 Euro.

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Anleihen im Blick

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Apple fallen weiter

Kommentare zu " Drei Strategien, drei Depots: Versicherungspolicen statt Zombiefilme"

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  • Das Problem mit einer Jahresendrallye ist, daß sie definitionsgemäß am Jahresende endet. Offenbar wissen nicht alle Anleger/innen, daß oft schon am 31. Dezember das Jahr zu Ende geht. Denn sonst würden Sie auf günstige Januarpreise warten.

  • Apple wird schon bald auf 2000 $ steigen.
    Commerzbank wird in nächster Zukunft 100 € wert sein.
    Auch E.on wird bei 500 € die Schallmauer durchbrechen.

    Glauben Sie mir, liebe Jessica, denn ich bin ja Analyst!

  • Die Überlegung zu lang laufenden Anleihen kann ich ja akzeptieren, nur passt diese langfristige Denkweise nicht wirklich zum wöchentlichen Kommentieren eines Musterdepots. Was mich aber extrem wundert: Haben die beiden Damen denn überhaupt keine Börsenerfahrung?
    Nichts gegen ihre Investments, aber wie kann man denn ernsthaft in die Begründung für ein Investment auf Analysteneinschätzungen verweisen? Ist das Satire? Ich sag nur Nemax Kursziel 10000, AAA...

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