Drei Strategien, drei Depots: Viel Lärm um nichts

Drei Strategien, drei Depots
Viel Lärm um nichts

Die Börsen stecken schlechte Nachrichten schnell weg. Sogar die als Schreckgespenst angepriesene Fiskalklippe machte den Investoren keine Angst. Alle sind sich einig: Die Notenbanken werden es richten.
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„Viel Lärm um nichts“: Aus Sicht mancher Konsumenten und zum Teil auch der amerikanischen Börse würde der Titel dieses alten Stücks von Shakespeare sehr gut die Verhandlungen rund um „ficsal cliff“ vom Jahresende oder „sequester“ mit Beginn des Monats März beschreiben.

Denn die Konsumenten haben seit Beginn des Jahres zum Teil deutlich weniger Geld in der Tasche, weil die amerikanische Version der Lohnsteuer angehoben wurde, die unabhängig von der Einkommensteuer erhoben wird. Trotzdem geben die Verbraucher auch im Januar wieder etwas mehr Geld aus als im Vormonat. Außerdem zeigt sich, dass die Indikatoren für die Industrieproduktion ebenfalls anziehen. Und die Firmen wissen doch ebenso wie die Verbraucher, dass die Finanzpolitik in Washington chaotisch ist und chaotisch bleibt.

Ein wichtiger Punkt ist sicherlich, dass sowohl „fiscal cliff“ als auch „sequester“ (automatische Ausgabenkürzungen) zwar immer im Zusammenhang mit großen Summen genannt werden. Aber diese Summen kommen nicht auf einen Schlag zur Wirkung, sondern erst nach und nach. 

So bleibt es dabei: Die US-Wirtschaft erholt sich, wenn auch langsamer, als viele sich das wünschen. Die Verbraucher sind zwar schlecht gelaunt, wie die regelmäßigen Umfragen zeigen, kaufen aber weiter ein (manchmal verbessert Einkaufen ja auch die Laune). Die Börsianer finden zwar die Finanzpolitik in den USA und das Wahlergebnis in Italien nicht toll, lassen sich aber letztlich doch nicht davon abhalten zu kaufen.

Kommentare zu " Drei Strategien, drei Depots: Viel Lärm um nichts"

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  • Mein ganzes Depot ist auf Geldentwertung eingestellt. Kann jetzt gern mal losgehen mit der aktiven "Rettung" der Euro-Kasper. Würde mich sehr freuen!

  • Nicht die Notenbanken werden es richten, sondern die Steuerzahler...Garantiert ist doch mitlerweile "Gewinn an die sogenannten Investoren, Verluste an den Steuerzahler"
    Wann kommt endlich der große Knall?

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