Drei Strategien, drei Depots
Wohin mit dem Geld?

Georgios Kokologiannis glaubt nicht an eine Drosselung der US-Geldpolitik. Kerstin Leitel rechnet mit schwierigen Wochen, und Jürgen Röder freut sich über nervöse Anleger. Alle Redakteure fragen sich: Was macht die Fed?
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Droht wirklich schon bald die große Wende in der US-Geldpolitik , wie derzeit von einigen Börsianern befürchtet? Ich glaube nicht. Selbst wenn gegen Ende des Jahres die milliardenschweren Staatsanleihen-Käufe der Notenbank Fed minimal gedrosselt werden sollten, um Kritikern etwas Luft aus den Segeln zu nehmen: Über eine homöopathisches Ausmaß hinaus, wird man sich nicht trauen, die Notenpressen langsamer rotieren zu lassen.

Ganz zu schweigen von höheren Leitzinsen, die die herbeigesehnte Erholung der Volkswirtschaft in Übersee sofort im Keim ersticken lassen würden. Zu weit entfernt sind die USA immer noch von einem selbsttragenden Aufschwung.

Dennoch dürften die Sommermonate an den Börsen turbulent werden. Denn allein schon eine wochenlang währende Diskussion darüber, dass die Geldschwemme nicht ewig währen kann, hat das Zeug dazu, die Nerven der Anleger blank zu legen.

Daher werde ich in den kommenden Tagen mein Depot nach und nach etwas defensiver ausrichten als bisher: Den ein oder anderen noch nicht realisierten Gewinn mitnehmen. Und einige defensive Anlagezertifikate zukaufen, um mein Portfolio resistenter gegen mögliche Marktschwankungen auszurichten.

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