Drei Strategien, drei Depots
Zeit für einen Frühjahresputz

Die internationalen Börsen verloren zuletzt kräftig an Schwung. Zeit für unsere Redakteure, ihre Positionen zu überprüfen. Doch wie geht es in den kommenden Monaten weiter? Kerstin Leitel hat eine Idee.
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Es ist endlich Frühling! Das heißt aber auch: Zeit für Frühjahrsputz! Nicht nur Haus, Auto oder Garten sollten nun mal wieder auf Vordermann gebracht werden, auch auf sein Depot sollte man von Zeit zu Zeit einen genauen Blick werfen. Erster Schritt wäre da eine Überprüfung der Asset-Allokation, also welche Gewichtung die einzelnen Anlageklassen haben und ob die Aufteilung in Aktien, Anleihen und andere Investments noch der persönlichen Risikoneigung entspricht.

Da bin ich kein Vorbild: Ich habe die als riskant geltende Anlageklasse Aktien stark übergewichtet. Anleihen oder andere Investments (wie Gold) spielen keine große Rolle. Ein Risiko? Ja. Auch wenn ich eigentlich sogar Glück hatte, dass ich kein Gold in mein Depot hatte. Trotzdem ist meine einseitige Anlagestrategie nicht ohne Risiko. Das darf man nicht vergessen.

Sobald sich eine gute Gelegenheit bietet, sollte ich im Bereich festverzinsliche Investments aufstocken. Leider ist das nicht so einfach. Aber früher oder später muss sich doch etwas finden lassen! Am Aktienmarkt lässt sich zurzeit ja auch kein Blumentopf gewinnen – womit wir schon fast wieder beim Thema Frühling wären...

 

Kommentare zu " Drei Strategien, drei Depots: Zeit für einen Frühjahresputz"

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  • @roter_bulle: Der Erfolg ist das Eine. Aber ich frage mich, ob es bei den Musterdepots mit rechten Dingen zugeht. So hatte Frau Schwarzer einen Inline-Optionsschein auf Gold zu 8,89 Euro gekauft(Kennnummer SG273M) und den letzten Montag mit 15 Prozent Verlust verkauft. Angeblich. Als der Goldpreis 1400 Dollar unterschritt, verfiel der Schein wertlos. Und vorher notierte er auch den ganzen Tag deutlich stärker im Minus. Komisch!

  • Das die "Strategie" der drei eher den deutschen Kleinanleger widerspiegelt, ist ja noch ganz lustig zu lesen. Aber das hier wäre mir als Journalist ziemlich peinlich:

    " …Auch wenn ich eigentlich sogar Glück hatte, dass ich kein Gold in mein Depot hatte…"

    Das ist schlimmer als "Facebook-Deutsch".

    Ich weiss ja, dass "ein" vs. "einen" mittlerweile flächendeckend oft falsch gemacht wird, aber "mein" vs. "meinem" ist mir bis jetzt noch nicht untergekommen.

    Keine Redigation, nur schnell schnell fertig?

  • @HansHans, Holzauge & Kronecker

    Wisst Ihr es denn besser? Dann veröffentlicht doch Euer Depot und wir alle können dann täglich kommentieren wie "clever" Eure Entscheidungen waren.

    Jeder mündige Leser kann doch für sich entscheiden, ob er überhaupt etwas von den drei Strategen umsetzt bzw. welche Lehren er daraus zieht.

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