Drei Strategien, drei Depots
Zu schön um wahr zu sein

Die Lage an den Aktienmärkten ist derzeit eigentlich sehr schön. Der Dax spaziert gen Allzeithoch und die Stimmung unter Anlegern ist positiv. Dennoch bleibt Jürgen Röder skeptisch und wartet auf die Zwischenkorrektur.
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Mit meiner aktuell vorsichtigen Haltung zum Aktienmarkt bin ich nicht allein: Auch Deutschlands Topmanager haben sich in den vergangenen Wochen völlig überraschend in Millionenhöhe von Aktien ihres Unternehmens getrennt. Das entsprechende Insider-Barometer, das alle 14 Tage in der Handelsblatt-Printausgabe veröffentlicht wird, ist nach längerer Zeit wieder in den neutralen Bereich gerutscht.

Ein Signal, dass sich Aktien in den kommenden Monaten bis zum Jahresende nicht besser als die anderen Anlageklassen entwickeln. Und es gibt noch eine Gemeinsamkeit: So wie ich meine offensiv ausgerichteten Zertifikate schnell verkauft habe,  so rapide trennten sich auch die Insider von den Wertpapieren ihres Unternehmens.

Dabei ist die Situation an den Aktienmärkten derzeit fast zu schön, um wahr zu sein. Der deutsche Leitindex auf dem Weg zu einem neuen Allzeithoch, die Stimmung unter den Anlegern hervorragend und Kaufinteresse ist ebenfalls noch vorhanden. Dennoch bleibe ich vorsichtig und werde erst nach einer Zwischenkorrektur einsteigen oder neu entscheiden, wenn der Dax ein neues Allzeithoch markiert hat. 

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