Drei Strategien, drei Depots
Zwischenkorrektur oder Trendwende?

Kerstin Leitel will von einer guten Performance der VW-Vorzugsaktie profitieren. Jürgen Röder fragt sich indes, ob der Dax nur eine Verschnaufpause einlegt, oder ob Anleger mit deutlichen Kursverlusten rechnen müssen. 
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Wann werden Anleger die Reißleine ziehen, die gezielt auf eine Jahresendrally gesetzt haben? Viele dürften auf das bekannte Kursmuster gewettet haben, das nahezu sichere Erträge in den letzten Handelswochen vor Silvester verspricht. 

Doch nach der jüngsten Verlustserie sind die Aktienmärkte nicht nur weit unter ihre Rekordhochs vom Anfang Dezember zurückgefallen – mittlerweile wurden selbst die Gewinne des Vormonats vollständig ausradiert.

 Jetzt zahlt sich die defensive Ausrichtung meines Depots aus: Dank einer hohen Cashquote und speziellen Anlagezertifikaten, die von fallenden Märkten profitieren, sehe ich einer beschleunigten Abwärtsbewegung gelassen entgegen. 

So haben meine Mitte November erworbenen Reverse-Bonuszertifikate auf den Dax (WKN: CB1PG5) gegen den Trend zugelegt und einen Teil der Verluste anderer Depot-Positionen kompensiert. Etwa drei Prozent zusätzlichen Ertrag kann ich mit diesen Papieren noch erzielen, falls der deutsche Leitindex bis Ende April 2014 die Marke von 9950 Punkten nicht überschreitet. Das entspricht einer Rendite von rund sieben Prozent per annum.

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