Eine Erfolgsstory
Hintergrund: Berkshire Hathaway

Die Aktie von Berkshire Hathaway bündelt so viele Unternehmen wie kaum eine andere. Generell gibt das Investmentvehikel einen einmal gekauften Anteil nicht wieder ab. Eine erfolgreiche Strategie: Seit 1965 durchschnittlich eine Performance von 21 Prozent.

HB DÜSSELDORF. Die Aktie von Berkshire Hathaway bündelt so viele Unternehmen wie kaum eine andere. Das Investmentvehikel von Warren Buffett hat seit 1965 milliardenschwere Investitionen in Rückversicherungen, diverse Konsumtitel, Energiefirmen und viele andere getätigt. Berkshire investiert mit wenigen Ausnahmen vor allem in US-Firmen. Generell gibt das Investmentvehikel ein einmal gekauftes Unternehmen oder einen Anteil nicht wieder ab.

Das Unternehmen ist ursprünglich 1955 aus der Fusion der beiden Textilfirmen Berkshire Fine Spinning und Hathaway Manufacturing entstanden. Zehn Jahre später übernahm Buffett mit seinem 1956 gegründeten Investmentpool die Mehrheit der Anteile. Buffett begriff jedoch schnell, dass das Textilgeschäft keine Zukunft hatte, und investierte in andere Branchen. Zunächst durch Aktienkäufe, später durch Akquisition ganzer Firmen.

Das Credo, das dahinter steht: Berkshire kauft nur, wenn das Investment für einen Preis unterhalb des inneren Werts des Unternehmens zu haben ist.

Mit dieser Strategie fuhr Buffett seit 1965 eine Performance von im Schnitt gut 21 Prozent jährlich und insgesamt 400 Prozent ein. Damit schnitt er deutlich besser ab als der Index S&P 500. Der Aktienkurs kennt nur eine Richtung: bergauf. Inzwischen kostet ein Titel rund 120 000 Dollar. Es ist die teuerste Aktie der Welt. Solche Erfolge machten Buffett zu einer Legende.

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