Europäische Aktien 2015
Euro-Zone hat Potenzial für Überraschungen

Die Erwartungen an das Wirtschaftswachstum in der Euro-Zone sind verhalten. Analysten sehen zahlreiche Risikofaktoren. Doch den Unternehmen geht es besser als den Volkswirtschaften – und das bietet Chancen für Aktionäre.
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DüsseldorfEine gewisse Portion Pessimismus kann durchaus vorteilhaft sein. Wer nur geringe Erwartungen hat, wird am Ende nicht enttäuscht, sondern im Idealfall positiv überrascht. So könnte es im kommenden Jahr auch den Anlegern in der Euro-Zone gehen. In ihren Prognosen für die europäische Wirtschaft geben sich Analysten bislang noch recht verhalten. Doch einige sehen auch Licht am Ende des Tunnels und setzen weiter auf Aktien, denn den Unternehmen in Europa gehe es besser als den Volkswirtschaften.

Den aktuellen Zustand der Euro-Zone beschreiben Analysten gerne in Bildern: Von einem „kranken Mann auf dem Weg der Besserung“ spricht etwa Ulrich Kater, Chefvolkswirt der Dekabank. Das Blackrock Investment Institut (BII) beschreibt die Euro-Zone als „niedrig fliegendes Flugzeug, das immer wieder in Luftlöcher gerät, mit gelegentlichen Aufwärtsphasen und Nahtoderfahrungen“. Und DWS-Fondsmanagerin Britta Weidenbach sagt, Europa befinde sich „wirtschaftlich noch auf einer Durststrecke“.

Die Erholung der Konjunktur in Europa wird 2015 wohl relativ gering ausfallen. Ulrich Kater etwa rechnet mit einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 1,2 Prozent. Aber immerhin: Im Vergleich zu Japan sei Europa offener gegenüber strukturellen Reformen, auch wenn sie etwas länger dauern. „Das extreme Niedrigzinsumfeld wird allerdings unter diesen Umständen noch jahrelang aufrecht erhalten bleiben“, so der Dekabank-Experte.

„Eine rasche Rückkehr der Euro-Zone zu nennenswertem Wachstum ist unwahrscheinlich – trotz diverser positiver Signale wie der Stabilisierung vieler peripherer Volkswirtschaften und den Impulsen des schwächeren Euro für die Wettbewerbsfähigkeit“, sagt auch David Zahn von Franklin Templeton. Als interne Probleme nennt er weiterhin „niedrige Inflation, schwache Nachfrage und anämisches Kreditwachstum“. Dazu komme die „Verschlechterung des externen Umfelds durch wachsende geopolitische Spannungen mit Russland sowie nachlassende Konjunktur in China und vielen anderen Schwellenmärkten“.

Keine besonders aufbauende Prognose und auch Fondsmanagerin Weidenbach sieht Gefahren: So könnten potenziell fehlende Impulse aus der Exportwirtschaft oder eine Verzögerung der Reformbemühungen in den Peripherieländern zu einer Verschlechterung der Wirtschaftsstimmung führen. Zusätzlich drohe weiterhin eine Eskalation der geopolitischen Spannungen direkt an den Grenzen Europas sowie innerhalb Europas eine weitere Schwächung der etablierten Volksparteien. „Ein kritisches Thema bleiben zudem die fehlenden Investitionen in Europa, seitens der Unternehmen aber vor allem seitens der Staaten“, so Weidenbach.

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Chancen für Stockpicker

Kommentare zu " Europäische Aktien 2015: Euro-Zone hat Potenzial für Überraschungen"

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  • Euro-Zone hat Potenzial für Überraschungen


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    Euro-Zone hat Potenzial für Überraschungen ===>>> Stimmt.

    Überraschungseier kann man durch schütteln...

    oder durch Gewicht in etwa erkennen was drin ist.

    In der EU wird 2015 ...

    500 Millionen Europäer erschüttert sein...

    dass die EU-Arbeitslosigkeit so dramatisch gestiegen ist...

    und dieses Gewicht wird alle EU-Aktienbörsen in den keller drücken.

    Dann spricht die EU bestimmt von vorher nicht voraus zu erkennende Überraschungen ?

    und immer sind andere oder etwas anders daran Schuld...

    dass diese EU immer mehr gegen die wand gefahren wird.

    Bla-Bla-Bla von Investitionen sind von der EU da...

    aber sparen soll das Volk und nicht die Politiker...

    ( Politiker verdienen mehr aber arbeiten nur 37 Stundenwoche )

    und die EU betreibt Propaganda von über 300 Milliarden Euro

    an Investitionen für den EU-Aufschwung betreiben zu wollen...

    hinter den Kulissen geschaut sieht es dann so aus dass...

    250 Milliarden davon aus dem Geldbeutel der privaten kommen sollen.

    Und dafür kostet diese " EU " uns EU-Steuerzahler

    so viel Geld ????



    SCHANDE ÜBER DIE " EU" !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!










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