Europäische Aktien: „Jetzt besteht die beste Chance seit fünf Jahren“

Europäische Aktien
„Jetzt besteht die beste Chance seit fünf Jahren“

Europäische Aktien bieten derzeit die besten Chancen auf Gewinne seit fünf Jahren, prognostiziert Guillaume Rambourg, ehemaliger Starmanager der Gartmore Group. Seinen Optimismus stützt er auf ein Versprechen der EZB.
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LondonDie besten Chancen für Gewinne mit europäischen Aktien seit fünf Jahren sieht derzeit Guillaume Rambourg. „Das Marktumfeld ist wahrscheinlich das beste seit fünf Jahren“, sagte der ehemalige Starmanager der Gartmore Group am 13. Januar in London. Den Optimismus bezieht der Manager des Hedgefonds Verrazzano Capital aus dem Versprechen der Europäischen Zentralbank, bei einer Verschärfung der Lage Staatsanleihen zu kaufen.

Das habe die Sorgen der Investoren vor einem Auseinanderbrechen des Euroraums zerstreut und geholfen, den Blick wieder vermehrt auf die Fundamentaldaten der Unternehmen zu richten. Auch für Hedgefonds erwartet der Fondsmanager wieder bessere Chancen. Durch die Einschränkung des Eigenhandels der Banken und eine geringere Zahl von Wettbewerbern sehe es wieder besser aus.

Die Zahl der Hedgefonds, die mit europäischen Aktien handeln, ist laut Rambourg seit 2007 um mehr als die Hälfte auf 190 geschrumpft. Zweifel der Anleger an der Qualität der Fonds, die sich in den vergangenen fünf Jahren schlechter als die Referenz-Aktienindizes entwickelt haben, waren hierfür ausschlaggebend. So legten Hedge Fonds mit Schwerpunkt Aktien weltweit im vergangenen Jahr um 15 Prozent zu, so Hedge Fund Research in Chicago. Dagegen gewann der Standard & Poor's 500 rund 30 Prozent.

Der „Verrazzano European Focus Strategy“ ist im vergangenen Jahr um 19 Prozent gestiegen, während der „Verrazzano European Opportunities Strategy“ um zwölf Prozent zulegte, gab eine mit den Vorgängen vertraute Person an. Zu seinen erfolgreichen Positionen gehören Aktien von Svenska Cellulosa, Royal DSM und Vivendi, sagte Rambourg.

Agentur
Bloomberg 
Bloomberg / Nachrichtenagentur

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  • Das beste Beispiel für ein gegenwärtiges und zukünftiges KGV- für prognostizierte und gegenwärtige Gewinne bildet zur Zeit sehr anschaulich die Commerzbank.Die Commerzbank ist gegenwärtig mit mehr als Hundertfachen des Gewinns aus 2013 und dem Fünfzigfachen des zu erwartenden Gewinns für 2014 bewertet(Zahlen für 2013 kommen im Februar).Die Analysten sehen aber wieder Milliardengewinne für die nahe Zukunft,die somit die Kursverdopplung der Aktie seit dem letzten Sommer rechtfertigten und die gegenwärtige MK von gut 15,7 Mrd Euro für sehr günstig erachten(einige Analysten sehen gar die 40 Euro bis Ende 2016).Nun wir werden sehen,ob es auch so kommt.... .

  • Die Kurse im März 2000 bildeten sich aus den Gewinnprognosen für das Jahr 2000 und 2001/2002 usw..
    Ich habe mir sämtliche Kurshefte,Prognosen,Zeitschriften,Magazine aus der Zeit aufgehoben.Das durchschnittliche KGV im Jahre 2000 aufgerechnet zu den erwartenden Gewinnen aus 2001(die Börse blickt immer voraus) lag bei unter 20.Erst durch den starken Wirtschaftsabschwung nach 2000,sanken die Gewinne und das KGV stieg natürlich stark an.Aber zum Zeitpunkt des Hochs im März 2000,waren die prognostizierten Gewinne der Unternehmen so hoch,dass sie diese Kurse von damals,zu diesem Zeitpunkt rechtfertigten.
    Insofern ist das KGV eine trügerische Größe.Es kommt immer auf den Ausblick und die dann tatsächlich einsetzende Entwicklung der Gesamtwirtschaft an.Es gab natürlich auch Ausreißer wie Infineon,Telekom,Epos usw,aber bei allen anderen lag das KGV gemessen an den zukünftigen ,prognostizierten Gewinnen im Rahmen der letzten Dax Jahre(1995-2000).

  • Komisch,ich dachte immer,in den Low`s kauft man Aktien.Das es jetzt an den ATH`s sein soll,ist mir neu.Habe ich da was verpasst oder warum blies niemand im März 2003 bei 2166 oder im März 2009 bei nur 3588 Punkten im DAX zum Einstieg?Immer noch in den Hochs wird getrommelt,merkwürdig,nicht wahr?
    Erinnert irgendwie an den März 2000,als bei Nemax 50 Ständen von über 9600 die 30 000 für spätestens Ende 2003 von den Analysten vorgesagt wurden.

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