Experten empfehlen Barren ab 100 Gramm aufwärts
Anleger finden Goldstücke wieder schick

Wer sein Geld in Goldmünzen oder -barren anlegen will, ist mittlerweile bei vielen Banken an der falschen Adresse. Denn die Geldhäuser ziehen sich seit Jahren stetig aus dem Edelmetallhandel zurück, obwohl das Interesse privater Anleger steigt und das Edelmetall deutlich teurer geworden ist. Metallhändler einiger Institute haben sich daher selbstständig gemacht und bieten Gold in vielen Varianten an.

FRANKFURT/M. Fachleute raten den in Euro denkenden Anlegern allerdings, Währungsschwankungen einzukalkulieren. Denn wenn der Dollar-Kurs fällt wie seit über einem Jahr, zehrt das an den Gewinnen, auch wenn der Goldpreis deutlich zulegt.

Die Experten warnen außerdem vor überzogenen Engagements. Bis zu zehn Prozent des Vermögens seien eine sinnvolle Beimischung, meinen sie, mehr nicht. Und grundsätzlich solle der Anleger beim Kauf von Gold in physischer Form – also von Münzen oder Barren – das Metall auch diebstahlsicher lagern können, etwa in einem Banktresor.

„Die Aktiengier der New-Economy-Ära ist abgehakt, hat in Enttäuschung geendet. Jetzt steht Werterhaltung im Vordergrund, und da kommt zwangsläufig Gold ins Spiel“, sagt Robert Hartmann, einer von zwei Geschäftsführern des im vergangenen September gegründeten Handelshauses Pro Aurum in München. Hartmann und einige seiner Kollegen standen viele Jahre im Dienste der Deutschen Verkehrsbank, die die Institute des genossenschaftlichen Sektors mit Metallen versorgte.

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