Experten sehen auch in der Tech-Branche Kandidaten: Firmen wagen dieses Jahr den Gang an die Börse

Experten sehen auch in der Tech-Branche Kandidaten
Firmen wagen dieses Jahr den Gang an die Börse

„2004 wird ein IPO-Jahr.“ Glaubt man den Kommentaren, die derzeit aus großen Banken wie aus kleinen Emissionshäusern kommen, scheint es inzwischen längst beschlossene Sache, dass es 2004 nach drei Jahren Flaute doch etliche Aktienemissionen in Deutschland geben wird.

FRANKFURT/M. Indes geht die Diskussion schon einen Schritt weiter: „Wird der Privatanleger wieder zuschlagen?“ heißt die nächste Frage. Was vor kurzem noch undenkbar schien – schließlich leiden viele Aktionäre noch heute unter den Nachwirkungen des Neuen Marktes – scheint inzwischen durchaus realistisch. Kay Steffen von der DZ Bank geht beispielsweise davon aus, dass bei jedem Börsengang ein gewisser Anteil für den Privatanleger vorgesehen ist. Allerdings bedarf es schon eines deutlichen Aufschwungs, ehe die breite Masse zurückkehrt, glaubt Carsten Vier von der Hypo-Vereinsbank.

Das sieht man auch beim wesentlich kleineren Investmentbanker Equinet so. „Bei den Retailkunden ist man zumindest wieder gesprächsbereit, was Neuemissionen anbelangt“ sagt Equinet-Vorstand Lutz Weiler. Was beim Anleger ankomme ist, dass die Unternehmen allesamt ihren Kostenblock verschlankt haben und so nun wesentlich besser für den Kapitalmarkt aufgestellt sind, loben unisono die Investmentbanker. „Diese Botschaft ist inzwischen bei den Anlegern angekommen“, heißt es.

Wie hat nun aber die ideale Neuemission auszusehen, die sowohl den institutionellen als auch den Privatanleger anspricht? Eine konkrete Antwort darauf gibt es nicht, da man inzwischen für vieles wieder offen scheint. Bekannte Namen wie Postbank, T-Mobile, Hexal, Grohe oder Cognis kursieren schließlich schon seit einiger Zeit durch die Gazetten. Dazu könnten sich auch Namen gesellen, die derzeit noch kaum jemand auf der Rechnung hat. „Es kann sogar noch die eine oder andere Überraschung dabei sein“, sagt Vier. Schließlich handelt es sich bei den bislang kursierenden Kandidaten bis auf T-Mobile lediglich um Werte aus klassischen Branchen.

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