Fallstricke
Aktien aus Argentinien

Die Finanzen sind saniert, die Konjunktur läuft. Nach den Kursrückgängen können Anleger in Argentinien nun auf Schnäppchenjagd gehen.

Aktien: Der Aktienindex ist stark abhängig von wenigen großen Werten und entsprechend volatil. Für ausländische Investoren empfiehlt sich daher, die liquideren ADR’s an der New Yorker Börse zu kaufen.

Anleihen: Die bei der Umschuldung Anfang 2005 emittierten Anleihen haben wegen des hohen Wirtschaftswachstums in den letzten Jahren kräftig zugelegt. Die neuen Bonds enthielten zudem eine Komponente, die an das Wirtschaftswachstum gebunden ist. Seit November 2005 werden diese wachstumsgebundenen Papiere eigenständig an der Börse gehandelt. Rechnet man den heutigen Anleihenwert und die wachstumsgebundene Komponente zusammen, so haben die Investoren, die an der Umschuldung teilnahmen, den Originalwert ihrer Argentinienanleihen (vor der Zahlungsunfähigkeit) wieder erreicht.

Rohstoffe: Wie alle südamerikanischen Länder ist Argentinien stark abhängig von den weltweiten Rohstoffpreisen, insbesondere von Soja.

Inflation: Die größte Sorge der argentinischen Regierung ist derzeit die Inflation, die bereits den zweistelligen Bereich erreicht hat. Das macht zwar die inflationsindexierten Peso-Bonds attraktiv, birgt jedoch mittelfristig ein Risiko.

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