Fallstricke
Aktien aus Europa

Rohstoffe: Zwar haben sich die Anleger inzwischen daran gewöhnt, dass Rohstoffe und speziell Rohöl nie mehr „billig“ sein werden. Wenn Rohstoffexperten wie Jochen Hitzfeld von der Hypo-Vereinsbank (HVB) jedoch nun für 2006 einen durchschnittlichen Rohölpreis von 70 Dollar je Barrel (159 Liter) für die maßgebliche Nordseesorte Brent ausgeben, dann schrillen bei vielen Anlegern am Aktienmarkt die Alarmglocken. Pendelte doch der Ölpreis in den letzten Monaten zwischen 55 und 58 Dollar.

Zinsanstieg: Aktienexperten rechnen damit, dass die Europäische Zentralbank (EZB) die Leitzinsen im Euro-Raum in diesem Jahr um 0,5 bis 0,75 Prozent anheben wird. Zinserhöhungen setzen den Aktienmarkt generell unter Druck, da dadurch die Anlage am Rentenmarkt attraktiver wird.

Torschlusspanik: Gerade Privatanleger reagierten zuletzt – immer noch verschreckt durch den massiven Kurseinbruch nach Ende des Börsenhypes im Jahr 2000 – am Aktienmarkt extrem zurückhaltend. Durch die hohen Kursgewinne der letzten drei Jahre angelockt, besteht nun die Gefahr, dass sie ähnlich wie zur Jahrtausendwende zu spät auf den bereits fahrenden Börsenzug aufspringen. Denn spätestens für das kommende Jahr rechnen Experten mit einer Konsolidierung.

Wachstumsverlangsamung: Die Weltwirtschaft erreichte im Jahr 2004 mit einer Steigerung des weltweiten Bruttoinlandsprodukts von 5,1 Prozent den Höhepunkt. 2005 waren es 4,3 Prozent. Auf diesem Niveau soll sich das Wachstum auch in diesem Jahr bewegen.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%