Festgeld für sechs Monate bringt in der Spitze 3,25 Prozent ein
Privatanleger sollten liquides Vermögen flexibel parken

Da begannen Kontensparer gerade zu hoffen, dass Geldinstitute die mageren Renditen für Tages- und Festgeld im neuen Jahr etwas aufpeppen werden.

rez FRANKFURT/M. Mehrten sich doch die Stimmen am Geldmarkt und unter den Bankvolkswirten, dass die Leitzinsen dank einer anspringenden Konjunktur gegen Sommer wieder steigen. Aber jedes neue Allzeithoch des Euros gegenüber dem US-Dollar lässt die Hoffnungen schwinden, auf kurze Sicht im Durchschnitt mehr als die seit Monaten üblichen rund 2 % Zinsen für Tages- und Festgeld zu bekommen.

Anlagestrategen raten derzeit dazu, sich nicht zu lange zu binden, um flexibel auf neue Zinsbedingungen reagieren zu können. So empfehlen Strategen der Deutschen Bank Sparern, ihr kurzfristig anzulegendes Geld für ein halbes Jahr zu parken. Denn die Volkswirte der Bank erwarten wie viele Ökonomen, dass die Europäische Zentralbank den Leitzins im Oktober um 0,25 Prozentpunkte anhebt. Auch Harald Norbisrath, Vertriebsleiter Private Kunden bei der Frankfurter Sparkasse, rät Anlegern, den liquiden Teil ihres Vermögens täglich verfügbar zu halten, um kurzfristig Anlagechancen wahrnehmen zu können oder bei einem Zinsanstieg keine Rendite zu verschenken.

Die lukrativsten Möglichkeiten, Geld zu parken, bieten nach wie vor Fest- und Tagesgeldkonten. Die besten Festgeldzinsen für sechs Monate bekommen Anleger mit 3,25 % bei der Deniz Bank. Allerdings gilt das Angebot nur noch bis zum 19. Januar. Danach zahlt die österreichisch-türkische Bank laut einer Mitarbeiterin „vermutlich weniger“. Wie bei anderen Spitzen-Anbietern auch, müssen Anleger hier allerdings mit einem verringerten Einlagenschutz von bis zu 20 000 Euro leben.

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