Finanzmarktforum „Investment Live“
Zeit für neue Anlagestrategien

Politische und wirtschaftliche Risiken dürften in den kommenden Monaten zunehmen. Experten erwarten eine Phase der Ungewissheit – und erhöhter Kursschwankungen. Wie Privatanleger jetzt trotzdem Rendite erzielen können.
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MainzDie Unsicherheit bei Privatanlegern ist groß. Krisen und Konflikte sind allgegenwärtig. In diesem Jahr konnte noch keine Anlageklasse vollständig überzeugen. Wer zu Jahresbeginn in den deutschen Leitindex Dax investierte, steht nach einigen heftigen Kurseinbrüchen heute gerade wieder bei plus/minus null. Wer Staatsanleihen kauft, zahlt sogar drauf, denn die deutschen Bundesanleihen notieren rund 0,1 Prozent im Minus. Selbst bei Bankeinlagen werden teils schon Strafzinsen fällig. Kommen bald wieder bessere Zeiten? Marktexperten erwarten das Gegenteil, denn die Risiken werden weiter zunehmen.

Insbesondere das politische Geschehen könnte in den kommenden Monaten für Verwerfungen an den Kapitalmärkten sorgen. „Ich will Sie einstimmen auf eine schwierige Schlussphase in diesem Jahr“, sagte Handelsblatt-Herausgeber Gabor Steingart vor rund 450 Anlegern, die zum Finanzmarktforum „Investment Live“, der Anlegerinitiative der Deutschen Bank und des Handelsblatts, nach Mainz gekommen waren. Topthema im Kurfürstlichen Schloss: die US-Präsidentschaftswahl.


In kaum mehr als 40 Tagen wird in den USA gewählt. Aktuell liegt Hillary Clinton, Kandidatin der Demokratischen Partei, im Durchschnitt der Umfragen nur minimal vor Republikaner Donald Trump. Der mögliche Wahlsieg des Immobilien-Tycoons sei zu einem Thema geworden, mit dem sich Anleger ernsthaft auseinandersetzen müssen, so Steingart. „Wie seine Amtszeit aussehen könnte, ist angesichts schwankender Positionen und erkennbarer Schwächen im Detail nicht abzusehen. Die Besonderheit einer Trump-Präsidentschaft läge darin, dass alles denkbar ist und von allem auch das Gegenteil.“

Auch Ulrich Stephan, Chef-Anlagestratege für Privat- und Firmenkunden der Deutschen Bank, fand überwiegend warnende Worte. „Ich bin Rheinländer und von Natur aus optimistisch, aber momentan muss selbst ich ein etwas düsteres Bild zeichnen“, sagte er. Die US-Wahl sei längst nicht das einzige Risiko, auch der Austritt Großbritanniens aus der EU dürfe nicht vergessen werden. „An den Märkten wird das momentan verdrängt, aber der Brexit hat noch gar nicht begonnen, die konkreten wirtschaftlichen Folgen sind noch völlig unklar.“

Doch nicht nur die Politik, auch die Entwicklung der Wirtschaft macht dem Experten Sorgen: „Das Wachstum verlangsamt sich, und die geld- und fiskalpolitischen Maßnahmen der Notenbanken fruchten nicht“, sagt Stephan. Was Anleger in dieser Situation tun können? „Sie dürfen nicht allein auf hohe Renditen zielen, sondern müssen mehr auf die Risiken schauen. Sie brauchen ein diversifiziertes Portfolio: verschiedene Anlageklassen, verschiedene Regionen und verschiedene Laufzeiten.“ Auch an Aktien führe dabei kein Weg vorbei, wenngleich die Gewinnerwartungen reduziert werden müssten.

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  • TEIL 4 :


    Europa hat eben noch nicht Intelligenz und Psychologie gelernt !!!
    Durch meine Kommentare im Alltag diente ich Europa aber nicht mir.
    Alles wird gelesen...und so habe ich andere mit gefördert...aber für mich dabei nichts an nutzen gewonnen.

    Einmal muss aber Schluss sein...und man meldet sich ab.

    Sollte ich in Afrika ankommen können so werde ich mir eine Neue ERSTE HEIMAT IN MEINEM LEBEN dort aussuchen.

    In Europa hatte ich nur einen Geburtsland Portugal und einen Gastland Deutschland...
    EINE HEIMAT HATTE ICH IN EUROPA NIE GEHABT !!!

    Somit bedanke ich mich beim Handelsblatt für alle seine Geduld und Duldung mich gegenüber Europa zu erklären und zeigen zu können dass unter 500 Millionen Europäer bessere Politiker oder auch Manager sind als die die momentan in Europa tätig sind.

    An 500 Millionen Europäer, vor allem aber an 30 Millionen EU-Dauer-Arbeitslosen und an Millionen von nicht einmal als Obdachlose registrierte Europäer und an andere Mitmenschen die sich momentan in Europa sich aufhalten sage ich :

    „ Haltet aus...und geht nicht auf einander los...wir haben denn Chaos nicht verursacht und warum sollen wir uns selber dafür weh tun ! „

    Ich wünsche Europa Viel Glück...Lebt Wohl !

    Carlos Santos


  • TEIL 3:


    Die Überwachung in Europa ist massiv ausgedehnt...aber leider werden die falsche bewacht...während die die zu bewachen wären gar nicht bewacht werden.

    Ich mache keinen Geheimnis daraus dass ich mich auf Afrika zu bewegen versuchen werde...da ich mich schäme dass ich Europäer bin !

    Es ist eine große Anzahl von Europäer nicht gelungen eher auszuwandern als seinem eigenen Leben einen eigenen Ende zu bereiten. Für jeden dieser Opfer ist Europa zu verklagen !!!

    Es sind Massen von Flüchtlinge die auf Europa zu gesteuert sind und auch weiterhin zusteuern werden. Diese Menschen tun mir im doppelten Sinne leid !
    Doch Europa hat noch nicht daraus gelernt zu erkennen welchen Vorteile etwa Frankreich und Deutschland als Industrie Nationen von der einstige Immigrationswellen der Europäer daraus gewonnen haben die nach dem Zweiten Weltkrieg in diese Nationen eingetroffen sind.

    Es waren eben diese enorme Anzahl Ausländische Kräfte die hierher ausgewandert waren...hier arbeiteten...und hier ihre Gelder ausgaben und somit die Wirtschaft dieser Industrie Nationen auch zum Vorteil nach vorne brachten.
    Dazu in Ihrer Heimatländer als überdurchschnittlicher Beispiel auch als Werbung für alles was aus dieser Nationen stammte warben.
    Diese damalige Arbeitskräfte haben Europa gedient, haben gearbeitet und vieles mitgemacht dass nicht einmal Einheimische mit machen wollten.

    Heute kommen Flüchtlinge auf Europa in der Not und wieder einmal versteht Europa insgesamt nicht sich so zu Organisieren dass man diese Menschen zuerst aufnimmt und solange aufbaut bis diese in Ihre Heimatländer wieder zurück gehen können um dort dann in indirekter Auftrag Europas tätig für sich zu werden und dabei ganz Europa doch indirekt Wirtschaftlich dienlich zu sein um dort sich mit Europäisches Now How schneller und besser zu etablieren als die andere Kontinentaler Mitbewerber.



  • TEIL 2 :

    Und doch waren diese nicht einmal in der Lage aus meine Hinweise daraus zu lernen und daraufhin korrekt und gerechter zu Handeln!
    Manchmal wurde ich für einen TROLL gehalten...doch es musste so sein...GROSS GESCHRIEBEN was an andere Menschen die zu bequem sind ein Kommentar zu lesen waren doch zu mindestens die Stichworte meines Anliegens mit bekommen mussten.

    Und wenn man sich eingebracht hatte und auch gewarnt habe dass der Stichtag 31.03.2014 für Ganz Europa der entscheidender Termin war viele (...der doch hinterher trotzdem gemachte...) Fehler nicht zu machen wären wenn man mich oder ähnliche Bürger wie mich in der Europäische Politik eingebracht hätte um dort mit zu wirken...so haben diesbezüglich nicht einmal Geheimdienste reagiert...oder eventuell mich nicht für voll gehalten und ausgelacht !Wer lacht jetzt ?

    In heutige Tagen wo das Europa als Kontinent nicht nur erst in den Brunnen gefallen ist...sondern sogar bereits ertrunken ist...da bleibt nur noch die Lage mit dem Finger darauf zu zeigen was alles falsch gelaufen ist trotz rechtzeitiger Hinweise !

    Es ist Herbst 2016...und es kommen schwarze Wolken auf das Europäischer Kontinent...dessen Unwetter ich nicht mitmachen will.
    Die Gesamte Politische und Wirtschaftliche Lage Europas ist weit als nur Finanziell schlecht zu registrieren !
    Da ich in meine Kindheit gelernt habe dass wenn alles schief geht...dann gerne versucht wird einzelner Personen die Schuld dafür zu geben gerne ausgeübt wird ( obwohl auch ich einiger Personen die Schuld gebe für das aktueller Dilemma )um das eigener Versagen diese Personen dann zu verdecken...werde ich mich mit heutiger Datum endgültig vom Handelsblatt ausloggen !

    Somit wünsche ich an 500 Millionen Europäer Viel Glück beim weiteren Überleben in Europa !

    Die Überwachung in Europa ist massiv ausgedehnt...aber leider werden die falsche bewacht...während die die zu bewachen wären gar nicht bewacht werden.


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