Finanzprofis warnen: „Es könnte verheerend enden!“

Finanzprofis warnen
„Es könnte verheerend enden!“

Die Börsenkurse sind zuletzt kräftig gestiegen; alte Höchststände rücken immer näher. Allzu sicher sollten sich die Investoren allerdings nicht sein. Manch Börsenprofi rechnet mit herben Rückschlägen. Schon bald.

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    Kommentare zu " Finanzprofis warnen: „Es könnte verheerend enden!“"

    Alle Kommentare
    • @kuac:

      Richtig.

      Frei nach dem Motto:

      Kräht der Hahn früh auf dem Mist,
      ändert sich die Richtung oder sie bleibt wie sie ist.

    • Es gibt genug Experten, die sagen, es wird nach oben gehen. Es gibt wiederum andere Experten, die sagen, bald kommt ein Crash. Was nun? Man könnte auch eine Münze werfen. Gähn.

    • Der Artikel hat das Niveau der bekannten Bauernregel: "Kräht der Hahn auf dem Mist, ändert sich das Wetter - oder es bleibt, wie es ist!"

    • bei solchen Artikel fragt man sich manchmal wirklich, ob die HB-Redakteure überhaupt die mittlere Reife geschafft haben.

      Mich würde mal interessieren liebes HB-Team, auf Basis welcher Faktoren Sie zu dieser Crash-Gefahr kommen? Hier haben Sie offensichtlich Zitate sich zusammengeschnibbelt.

      Ich bin dicke SHORT, aber sicherlich nicht aufgrund solcher Artikel.

      Qualitätsjournalismus?! Das war einmal...

    • Ich bin für Atomkraft und werde mir auch die EEG für die nächsten Jahre leisten können, im Gegensatz zu vielen Atomkraftgegnern, die endlich mal anfangen sollten die unpopulären Maßnahmen zur Grundlastsicherung durchzusetzen. Diese notwendigen Maßnahmen können sie dann auch dem gemeinen Volke erklären und auch politisch durchzusetzen. Eine Wiederwahl ist für den Politiker der das macht ist jedoch vollkommen ausgeschlossen. Notstromaggregate sind auch keine Lösung, da es kein Benzin geben wird, der Osten der USA zeigte vor wenigen Tagen wo die Sache hingeht.

    • Schon mal was von den Folgekosten der Kernenergie gehoert? Kernenergie wurde und wird weiterhin subventioniert, auf die Jahre gerechnet sind die Subventionen fuer die Energiewende verglichen mit denen fuer die Kernenergie wahrscheinlich Peanuts. Dabei ist noch nicht mal die Sauerei in der Asse mitgerechnet, da hat die Politik (Umweltministerin Merkel) und die Industrie dem Steuerzahler ein weiteres Milliardenei gelegt. Merkel musste ja unbedingt den Ausstieg kippen, hatte nicht damit gerechnet das die boesen Gruenen auch noch ein Erdbeben in Japan veranstalten.

    • Zitat: "Sagen Sie es mir! Werden nächstes Jahr ein paar dicke Schmetterlinge aus ihren Cocons schlüpfen?"

      Ja klar, wie jedes Jahr! Wissen Sie noch was Vernünftiges mit Geld anzufangen? Was zählt ist eh nur, was man damit kaufen/tun kann...

    • Och Leute: Weihnachten(!) Solange da noch 2012 draufsteht werden die Börsen ein hohes Level beibehalten und Spreads klein bleiben.

      Nun es gibt da schon ein Problemchen, was mit in den letzten Monaten (in 2012) aufgefallen ist.
      - Das Niedrigszinsumfeld bei Sovereigns (also solchen die abseits regulatorischen Traumdenken, noch als risiko"ärmsten" wahrgenommen wird; Das andere Wort sage ich nicht mehr). Hat dazu geführt, dass auf einmal die langweiligen Sovereign und Pfandbrief Investoren andere Assetklassen angefasst haben (bzw. mussten), was dort widerum zu sinkenden Spreadlevels führte. Nun zum Ende von 2012 ist wohl alles reingelaufen was nur geht.
      - Das widerum führt dazu, dass die Datensätze mit denen Risikoabteilungen ihre (Regulierungs)Modelle zu niedrigeren VaR-Kennzahlen führten. (Z.B. werden niedrigere Ausfallrisiken berechnet, obwohl sich die Ausfallrisiken garnicht geändert haben. Das passiert bei Regulierungsmodellen, weil diese bspw. nicht beachten, dass Spreads auch andere Risikoarten, wie die Liquiditätsprämie, enthalten.)
      - Egal. Regulierungsmodelle sind nachwievor "prozyklisch" (Da hat sich prinzipell nichts geändert; Und wird sich auch nicht ändern, z.B. BIII, SII, u.a.). Und ja, dieser selbstverstärkende Effekt kann auch in die andere Richtung schießen (d.h. Spreads gehen auseinander => Modell-Garbage-In schlechter => Modell-Garbage-Out schlechter => höhere Spreads werden gefordert => ... usw....).
      - So nun am Ende von 2012 haben Spreads auch in fragwürdigeren Kreditqualitäten (Es ist eben wirklich ALLES außerverkauft) ein so niedriges Niveau erreicht, und sind Risikokennzahlen so niedrig angesetzt (Und somit die Risikobuffer bei Instis), dass ein kleiner Schmetterlingsschlag wirklich ein Orkan auslösen könnte.

      => Sagen Sie es mir! Werden nächstes Jahr ein paar dicke Schmetterlinge aus ihren Cocons schlüpfen?

    • ...weil die zu den Schulden dazugehörige Zinslast bei einer zu hohen Staatsschuldenquote jegliches Wachstum untergräbt, was aber zwingend notwendig ist, um Gewinne zu erwirtschaften,mit denen wiederum Zins und Tilgung bedient werden müssen.

    • Warum nicht den Geldhahn weiter aufdrehen und weiter Schulden machen? Was ist so schlimm daran? Gut wahscheinlich muß irgendwann eine Entwertung stattfinden. Aber wäre das nicht die beste Lösung unter den schlechten? Ein Systemänderung traut sich doch sowieso niemand.

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