Forsa-Umfrage
Syrien-Krise lässt Privatanleger kalt

Der drohende Militärschlag in Syrien ist für Privatanleger kein Anlass, ihre Geldanlage zu überdenken. Das ist zwar grundsätzlich richtig, meinen Experten. Allerdings unterschätzen die Anleger die Gefahr.
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Obwohl die Zeichen auf Krieg stehen und es wohl zumindest ein kurzer Militärschlag bevorsteht, bewahren deutsche Privatanleger die Ruhe. Die jüngsten Turbulenzen an den Finanz- und Rohstoffmärkten wegen der derzeitigen Lage in Syrien lassen sie kalt.

Nur vier Prozent der Privatanleger haben mit einem geänderten Anlageverhalten auf die Syrien-Krise reagiert, neun Prozent haben dies noch vor. Das hat eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag des Handelsblatts ergeben. Die große Mehrheit, nämlich 84 Prozent der Privatanleger, hat nicht vor, ihr Anlageverhalten zu ändern. Forsa befragte zwischen dem 30. August bis zum 2. September insgesamt 1002 Privatanleger.

Die Gelassenheit überrascht Experten nicht, obwohl Privatanalegern oft attestiert, besonders nervös auf Turbulenzen an den Märkten zu reagieren. „Das Ergebnis überrascht mich nicht“, sagt Fondsmanager und Bestsellerautor Max Otte. „Es wird leider für den Westen und insbesondere die USA immer mehr zur Routine, politische Ereignisse militärisch lösen zu wollen.“ Das würden die Privatanleger merken.

Martin Weber ergänzt: „Es gibt so viele Krisen, dass es schon nachvollziehbar ist, wenn Anleger sich nicht von jeder Nachricht verunsichern lassen“, sagt der Professor der Universität Mannheim. „Eine langfristige Strategie ist gerade dadurch gekennzeichnet, dass man eine Strategie wählt und diese unabhängig von Marktgegebenheiten, die sich sowieso ändern, und Krisen beibehält – die nächste Krise kommt bestimmt.“

Auch Loys-Fondsmanager Christoph Bruns findet es beruhigend, dass Privatanleger angesichts der Nachrichtenlage nicht in Hektik verfallen. Die neue Gelassenheit erklärt er mit dem demographischen Wandel, der dazu führe, dass die deutschen Anleger im Schnitt immer älter werden „und dadurch offenbar an Reife und Ruhe gewinnen“.

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  • Hallo hafnersp, Sie befinden sich im falschen Film. Hier sind Finanzen gefragt und nicht Kriegstrommeln. Übrigens haben Sie mir gestern vorgeworfen nicht Obama sondern USA
    zu zitieren. Hoffe Sie erinnerrn sich noch. Sie schreiben heute von den Amerikanern anstatt Obama. Wenn zwei das gleiche schreiben ist ..... Rechthaberisch nenne ich dies.
    Griechenland will von den DEUTSCHEN Gelder als Wiedergutmachung nicht vom Adolf.
    Und Vergassung haben ebenfalls DEUTSCHE begangen und nicht Adolf. Möchte jede Wette eingehen, dass nach Feststellung durch UNO, Giftgasangriff von Assad befohlen,
    Sie Obama als Kriegstreiber anprangern.
    Ende und Aus zu diesemThema.
    M.

  • An der Anlagestrategie der Deutschen hat nicht zuletzt auch die Steuergesetzgebung schuld. Gewinne aus Aktien, Fonds und anderen Wertpapiere müssen versteuert werden, egal wie lange sie gehalten werden.

    Insofern ist Gold hierzulande NICHT ein Rohstoff wie jeder andere. Erstens ist er befreit von der Mehrwertsteuer. Zweitens müssen Gewinne nach 1 Jahr Haltezwit nicht versteuert werden. Und drittens läßt es sich gut aufbewahren und handeln. Ohne dass der ganze Schnüffelapparat im In- und Ausland darüber Bescheid weiss. Man kann natürlich auch Kupfer, Öl, Kohle, oder andere Rohstoffe lagern ... nur etwas umständlicher ... wem's gefällt, bittesehr ...

  • Man gewöhnt sich an alles. Das Ganze kommt ja auch nicht überraschend. Daß die Amerikaner und ihre Vasallen an einem Syrienkrieg arbeiten war spätestens seit Libyen klar. Hier zum Beispiel beschreibt dies der ehemalige französische Außenminister Dumas am Beispiel der Briten:

    ttp://www.youtube.com/watch?v=-MoOD1vnvaI

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