Frankfurter Robo-Advisor: Ginmon sammelt zweistelligen Millionenbetrag ein

Frankfurter Robo-Advisor
Ginmon sammelt zweistelligen Millionenbetrag ein

Der Robo-Advisor Ginmon hat seine zweite Finanzierungsrunde gestartet. Schon jetzt stehe fest, dass dabei ein zweistelliger Millionenbetrag zusammen kommt. Zu den Unterstützern zählt erneut Passion Capital aus London.
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FrankfurtIn den deutschen Markt für digitale Vermögensverwaltung kommt Bewegung. Das zeigt nicht nur die steigende Anzahl der sogenannten Robo-Advisors, sondern auch das Interesse der Kapitalgeber. Wie das Handelsblatt erfuhr, hat der Frankfurter Anbieter Ginmon gerade eine Finanzierungsrunde gestartet, bei der Kapital im zweistelligen Millionenbereich eingesammelt werden soll. Ginmon-Gründer Lars Reiner ist optimistisch: „Wir haben verbindliche Zusagen, unter anderem von Passion Capital, und können schon jetzt bestätigen, dass wir dieses Mal eine achtstellige Summe bekommen“, sagt er.

In Deutschland gibt es aktuell etwa zwei Dutzend Robo-Advisors. Ihr Konzept: Sie stellen den Anlegern ein breit gestreutes Portfolio zusammen, das meist aus kostengünstigen ETFs (Exchange Traded Funds) besteht, die die Wertentwicklung von Börsenindizes abbilden. Teils verfolgen sie einen passiven Ansatz, bei dem sie das Depot regelmäßig nur soweit anpassen, dass die gewählte Aufteilung zwischen den ETFs aufrechterhalten wird – sogenanntes Rebalancing. Teils setzen sie auf eine aktive Strategie und reagieren auf die aktuellen Entwicklungen an den Märkten.

Daneben lassen sie sich im Wesentlichen in Anlagevermittler und Vermögensverwalter einteilen. Bei den Vermittlern bekommt der Kunde eine Hilfestellung, um seinen Risikotyp zu ermitteln, und muss sich dann eigenverantwortlich für eine Portfoliovariante entscheiden. Bei Vermögensverwaltern beantwortet der Kunde zunächst umfangreiche Fragen zu seiner Anlageerfahrung, seiner Risikoneigung und seinen Vermögensverhältnissen und erteilt dem Anbieter dann ein Mandat zur Vermögensverwaltung. Ginmon zählt zu den Anlagevermittlern, ebenso wie zum Beispiel Growney und Visual Vest. Zu den Vermögensverwaltern gehören etwa Vaamo, Scalable Capital, Whitebox, Liqid und Quiron.

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In Deutschland steckt die Robo-Advisor-Branche in den Kinderschuhen

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