Frauen sind optimistischer
Stimmung der Privatanleger lässt nach

Der Optimismus privater Anleger hat sich mit dem Näherrücken der Bundestagswahlen etwas eingetrübt. Nach der monatlichen Studie von JP Morgan Asset Management (JP MAM) zur Investorenstimmung erwarteten im August 47,1 Prozent der Anleger, dass die Kurse deutscher Aktien in den kommenden zwölf Monaten weiter steigen.

rez FRANKFURT/M. Im Juli waren noch 49,8 Prozent von anziehenden Notierungen ausgegangen. Zugleich nahm der Anteil der Pessimisten leicht zu von 15,5 auf 17,8 Prozent. Befragt wurden 2 000 Personen in Deutschland.

Schuld an der schlechteren Stimmung sind laut JP Morgan Asset Management die Männer. Der Anteil der Optimisten unter ihnen sank um über fünf Prozent, allerdings erwartet gut die Hälfte noch, dass deutsche Aktien zulegen. Frauen zeigen sich optimistischer.

JP MAM sieht einen klaren Zusammenhang mit der Wahl. „Es ist zu erkennen, dass mit Fortschreiten des Wahlkampfes und der Konkretisierung der Themen eine gewisse Ernüchterung eintritt“, sagt Marketingchef Boudewijn Hoogenraad.

Gefragt nach Anlageplänen, gab fast die Hälfte der Anleger an, in den nächsten zwölf Monaten investieren zu wollen. Im Juli waren es gut 50 Prozent. Als beliebteste Anlage nannte ein Viertel Fonds, ein Fünftel das Sparbuch. Auf Rang drei folgten Aktien mit knapp 16 Prozent. In der Gesamtbevölkerung plant jedoch nur jeder Vierte, Geld anzulegen. Beliebteste Anlageform ist das Sparbuch.

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