Geldanlage
Als Bohlen mit T-Aktien auf die Nase fiel

Wie sich Reiche und Prominente an der Börse schlagen, und was Privatanleger aus deren Erfolgen und Fehlern lernen können.
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Dieter Bohlen trifft Ron Sommer. Sagt der frühere Telekom-Chef: "Also, wenn ich an Ihrer Stelle wäre, Herr Bohlen, ich würde mal ganz fix ein paar Telekom-Aktien kaufen. Da sind Sie auf dem richtigen Dampfer". Kein Witz, sondern laut Bohlens Erinnerungen eine wahre Geschichte. Der Pop-Produzent ließ sich verführen und kaufte "Aktien dieses Schnarchnasen-Vereins". Die Telekom-Aktie kostete im Boomjahr 1999 damals 50 Euro, heute 14. "Bei der Aussicht auf einen schnellen Gewinn kann ich nun mal einfach nicht widerstehen", ärgert sich Bohlen, "heute sitze ich auf riesigen Telekom-Aktien-Verlusten."

Prominente und Reiche treffen viele wichtige Leute, leisten sich teure Berater, raunen sich auf Empfängen und Galadiners die neuesten kurstreibenden Nachrichten zu, ehe sie an die Öffentlichkeit dringen. Und an der Börse nützt ihnen das nichts?

Börse Oslo, 2. Februar 2007. Der Kurs der im Mai 2006 gestarteten Aktie von Renewable Energy Corporation (REC) springt auf ein Allzeithoch von 162 Kronen. 34,36 Prozent von REC hält die niederländische Good Energies Investments. Die gehört zur Schweizer Cofra-Gruppe, in der die Familie Brenninkmeyer ihre Investments führt. Die Brenninkmeyers sind die Eigner der Billigkleiderkette C&A. Seit Mai sind ihre REC-Aktien knapp 1,2 Milliarden Euro wertvoller geworden. C&A selbst verdiente im jüngsten Geschäftsjahr netto 120 Millionen Euro.

Spielt es an der Börse also doch eine Rolle, wer hier investiert? Und können Anleger von den Reichen, Schönen und Berühmten lernen?

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