Geldanlage: „Auch 2017 lässt sich an den Märkten Geld verdienen“

Geldanlage-Ausblick
„Auch 2017 lässt sich an den Märkten Geld verdienen“

Ein Dax-Plus von über sechs Prozent, keine große Zinswende und keine Angst vor US-Präsident Donald Trump. Deutschlands größter Vermögensverwalter Deutsche Asset Management ist optimistisch für 2017.
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FrankfurtEinen gewissen Stolz kann Stefan Kreuzkamp, Chefanlagestratege der Deutsche Asset Management (Deutsche AM), nicht verbergen: Vor einem halben Jahr haben er und seine Kollegen mit Ihren Prognosen durchaus richtig gelegen. Die Weltwirtschaft ist weiter gewachsen, der Ölpreis hat sich stabilisiert, die Inflation zog leicht an und Dollar legte zum Euro zu.

Außerdem entwickelten sich US-Aktienmarkt und der breite Index der Schwellenländer-Aktienmärkte besser als der Dax, und Anleihen warfen gute Erträge ab. Das alles traf zu, obwohl die Fondsmanager und Strategen der Vermögensverwalter der Deutschen Bank zwei Ereignisse nicht auf der Agenda hatten: den Brexit und die Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten.

Das ist Grund genug, einen Blick auf die ausführlichen Prognosen zu werfen, die Deutschlands größter Asset Manager jetzt vorgestellt hat. Auch 2017 sollte sich an vielen Märkten noch Geld verdienen lassen – wobei es zwischenzeitlich durchaus Markteinbrüche geben könnte.

Voraussetzung für den Anlageerfolg sei allerdings eine sehr gezielte Auswahl von Vermögensverwerten und eine breite Streuung des Portfolios. Die Zeiten, in denen Anleger mit deutschen Bundesanleihen und Anleihen der anderen Euro-Kernländer noch positive Erträge erzielen konnten, sind zunächst vorbei. Die Kurse dieser Bonds könnten 2017 so deutlich fallen, dass die niedrigen Kupons aufgezehrt werden.

Dennoch müssen Anleger Anleihen nicht abschreiben. Die Angst vor einer großen Zinswende hält Bill Chepolis, Europa-Anleihechef, bei der Deutschen AM für überzogen. Vor allem die Renditen der US-Staatsanleihen seien zwar nach der Wahl Trumps deutlich gestiegen, aber: Die Renditen lägen quer über alle Laufzeiten jetzt auf dem Stand vom Dezember 2015 und damit auf einem Niveau, das vor einem Jahr noch viele Investoren als interessant bezeichnet hätten.

Raum für deutlich steigende Renditen gebe es dabei zunächst nicht mehr. Auch die US-Notenbank Fed werde es mit den Zinserhöhungen nicht übertreiben. Die Deutsche AM rechnet mit einer Zinserhöhung im Dezember und zwei weiteren Zinserhöhungen im nächsten Jahr.

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Keine Zinswende im Euro-Raum

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Keine Angst vor Trump

Kommentare zu " Geldanlage-Ausblick: „Auch 2017 lässt sich an den Märkten Geld verdienen“"

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  • "Herr Fritz Porters - 18.11.2016, 11:43 Uhr

    @ Herr Hoffmann

    ich habe nicht diesen enormen politischen Sachverstand wie Sie, aber die von Ihnen beschriebene "Grünen-Sozialistischen Vernichtungspolitik".... ist das sowas wie ein "Gemüseauflauf"? :-D
    Herrlich, die Kommentare sind echt Comedy... einige Artikel im HB sind echt besorgniserregend, aber die Kommentare können einem das Lachen zurückzaubern. Danke ...muss weiter arbeiten...aber nachher schaue ich noch mal in die Kommentare...will doch auch später noch was zu schmunzeln haben..."

    @Porters

    VIELEN DANK Herr Porters,
    es ist wirklich ein immenser Zeitaufwand, von morgens bis abends zu jedem Artikel so witzige Kommentare zu schreiben.
    Bei manchen Artikeln sogar mehrere.
    Schön das Sie das zu schätzen wissen.

    Aber die Ehre gebührt nicht mir alleine. An den Comedy-Kommentaren sind noch weitere Leute beteiligt die auch gewürdigt sein wollen:
    Paff, von Horn, Trautmann, Vinci Queri, Delli, Bollmohr, Caruso, Mücke....

    ohne sie wäre ich hier sehr einsam !
    Danke

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