Geldanlage : Die Energiewende der Reichen

Geldanlage
Die Energiewende der Reichen

Derzeit ist Umweltminister Altmaier in Abu Dhabi, um im Ausland für die Energiewende zu werben. Doch auch Zuhause muss er noch Überzeugungsarbeit leisten. Gelingen könnte ihm das mit einem Bürgerbeteiligungsmodell.
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Düsseldorf „Man kann an der Energiewende auch verdienen, sie kostet nicht nur“, sagte Bundesumweltminister Peter Altmaier Ende vergangenen Jahres. Für Wohlhabende gilt dieser Satz bereits, in diesem Jahr könnte ihn Altmaier auch für weniger Betuchte wahr machen.

Altmaier will die Bürger am Netzausbau beteiligen. Bisher ist es nur eine Idee in seinem Kopf, die will er jedoch noch vor der Bundestagswahl im September umsetzen. Investieren können soll man bereits ab 500 Euro. Der Bundesumweltminister verspricht eine Verzinsung von fünf Prozent pro Jahr. Vor allem Eigentümer von Grundstücken oder die Bewohner von Gemeinden, die vom Netzausbau betroffen sind, sollen sich beteiligen können. Auf diese Weise schlägt Altmaier zwei Fliegen mit einer Klappe: Er beschafft sich Geld für den Netzausbau und erhöht die Akzeptanz für den ungeliebten Ausbau der Stromleitungen.

Fünf Prozent – für Profianleger mögen das Peanuts sein, für private Anleger ist das aber durchaus lukrativ. Zurzeit liegt die durchschnittliche Verzinsung für Festgeld laut der Finanzberatung FMH bei einem Betrag von 5000 Euro und einer festen Anlagezeit von fünf Jahren bei rund drei Prozent.

Bei den Bürgern kommt die Möglichkeit, sich an Erneuerbaren-Projekten zu beteiligen, überwiegend gut an: Laut einer aktuellen Umfrage des Informationsdienstleisters Energate unter 1000 Bürgern bewerten etwa zwei Drittel der Befragten die Grundidee positiv, lediglich ein Drittel ist skeptisch.

Kommentare zu " Geldanlage : Die Energiewende der Reichen"

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  • Altmaier will die Bürger am Netzausbau beteiligen. Bisher ist es nur eine Idee in seinem Kopf, die will er jedoch noch vor der Bundestagswahl im September umsetzen.

    Dieser Dilettant soll seine Idee bzw. den Geist besser in der Flasche lassen. Und die Wahlen wird dieser Muttis-Widerling nicht als Minister überleben ! Er kann sich jetzt schon umgucken.....am besten fängt er als "don quichotte" irgendwo am Norddeutschen Strand an !

  • Die 5% Zinsen muss der Verbraucher dann über die Netzkosten bezahlen, als rechte Tasche - linke Tasche. Hält der Altmaier denn wirklich ALLE für blöd?
    Gewinne erzielen wie immer die, die sowieso das meiste Geld haben!

  • Der Gedanke, "Alle können daran verdienen" ist ein Versprechen analog eines Kettenbriefsystems. Analog deren Promotern gehört der Minister ins Gefängnis.

    Wenn man mit grossem Aufwand wertlosen Zufallsstrom* herstellt, diesen sehr hoch vergütet, so sind die wenigen Erzeuger anfangs zunächst auf der Sonnenseite. Andere bezahlen den Schaden. Wenn sich jedoch immer mehr Mitmenschen hierfür erwärmen und gleichfalls wertlosen Zufallsstrom herstellen, dann kommt irgendwann der Zeitpunkt wo niemand mehr gewinnen kann und das System so teuer wird dass das Gebilde zusammenbricht. Ein Mechanismus der bei jedem Kettenbriefsystem bislang zum tragen kam.

    Vandale

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