Geldanlage
Jetzt beginnen die fetten Jahre

Anleger sind verunsichert: Versinkt Europa nach der Bundestagswahl in der Euro-Krise? Oder ist die Rezession bald ausgestanden? Prominente Vermögensverwalter geben Entwarnung: Sieben Argumente für Optimisten.
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Für Geldanleger sind die nächsten Wochen entscheidend. Viele fürchten, dass die Euro-Krise nach der Bundestagswahl wieder hochkochen könnte. Wie gefährlich ist die Lage wirklich? Werden schwerwiegende Probleme unter den Tisch gekehrt? Droht nach dem 22. September ein böses Erwachen? Oder ist die Lage eigentlich gar nicht so dramatisch?

Je nachdem wie die Antworten auf diese Fragen ausfallen, müssen Anleger ihre Strategie anpassen. Nur so bringen sie ihr Vermögen durch stürmische Zeiten. In zwei Folgen präsentieren wir Ihnen, was für steigende oder fallende Kurse spricht. Heute lesen Sie sieben Argumente, warum Anleger optimistisch bleiben sollten.

Das Szenario, wonach sich die Euro-Krise wieder zuspitzen und die Lage in Griechenland, Frankreich oder Spanien eskalieren könnte, halten die meisten Anlagestrategen und Fondsmanager für unwahrscheinlich. Eine Umfrage von Handelsblatt Online unter knapp einem Dutzend Investmentprofis gibt Entwarnung: Alle Befragten gehen davon aus, dass sich die Euro-Krise beruhigt, die amerikanische Wirtschaft weiter floriert und auch die deutsche Wirtschaft weiter gedeiht. Das ist erstaunlich. Denn selten beurteilte die Branche in der Vergangenheit die Lage so homogen.

1. Argument: „Lebenszeichen aus den Peripherieländern der EU“

„Die Konjunkturumfragen haben sich so stark verbessert, dass es verlockend erscheint, von einem Wendepunkt im Euro-Raum zu sprechen“, sagt Benjamin Melman, der bei der Privatbank Edmond de Rothschild die Vermögensaufteilung verantwortet. Zwar erwarte niemand einen starken Aufschwung. Letztlich könne die Situation aber nur besser werden. Sein Haus werde sich jedenfalls daher wieder stärker im Euro-Raum engagieren.

Tatsächlich gab es Lichtblicke: Zwischen April und Juni legte das BIP-Wachstum in Portugal um 1,1 Prozent zu. Auch Frankreichs Wirtschaft wuchs um 0,5 Prozent. In Spanien gingen erstmals seit zwei Jahren die Arbeitslosenzahlen zurück. Portugal, Spanien und Griechenland steigerten zudem ihre Exporte. Und die Griechen konnten ihre Neuverschuldung mehr als halbieren.

Kommentare zu " Geldanlage: Jetzt beginnen die fetten Jahre"

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  • Mein Gott , wie naiv sind sie denn ?

    Kann es sein, dass sie etwas herbeireden wollen?
    so mache ich das auch bei meinen Schützlingen, wenn die Sonne einfach nicht scheinen will.
    Da gibt es das schöne Liedchen.zum aufmuntern ...
    Liebe liebe Sonne ,komm ein bisserl runter, lass den Regen oben dann wollen wir dich loben....
    Petrus schließt den Himmel auf , kommt die liebe Sonne raus.....
    und alle freuen sich.......

    Aber, wenn sie dadurch glücklich sind, dann betrachten sie dei Welt eben so, wie sie meinen.
    Kein denkender Mensch, der die Realitäten kommen sieht, kann sie da ernst nehmen.
    Leider gibt es davon nur noch Wenige. So haben die Politiker ein leichtes Spiel und das Volk bekommt. was es verdient.
    Brot und Spiele für alle, Boni und Finanzmarktgewinne für Wenige, Finanzierung von Spekulations..Verlusten von allen über Steuern,
    und.....
    das große Erleuchten nach der Wahl dann wieder für alle.
    So ist doch jeder zufrieden, solange der Automat und die Bank Geld ausspukt.
    Was will Mann /Frau.. und Lieschen Müller denn mehr.
    Merkel hat versprochen, niemanden geht es schlechter, allen geht es gut, das HB bestätigt das, es geht aufwärts... und das ohne Ende....der Schuldenturm zu Europa stürzt niemals ein.
    Was für eine Paradies.

  • Unglaublich was im Handelsblatt für ein Mist geschrieben wird. Glauben die das etwa selber?

  • @whoknows

    Danke! Wenihgtsens EINER HIER, der den Durchblick noch besitzt! Während alle anderen bereits total ideologisch verblödet sind!

    Die DDR konnte sich doch gar nicht halten! So ein kleines Land, welches keine Rohstoffe besaß, keinen Waffenhandel im großen stil wie die BRD betrieb. Woher sollte also der ganze Reichtum kommen?? Selbst Honecker hatte zu DDR-Zeiten im Gegensatz zu Kohl und Konsorten bescheiden gelebt!

    DIE INDUSTRIELLEN DER BRD HABEN SICH AN DER DDR BEREICHERT!! Fressen und gefressen werden ist die DEVISE DES KAPITALISMUS...wollen aber doch so viele hier NICHT KAPIEREN! Deswegen jammern diese ja auch nur noch....tzzt

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