Geldanlage
Kater nach der Börsenparty

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Den Aktienhändlern in Frankfurt und ihren Kunden bietet das wenig Trost. "Die Sache ist noch nicht gelaufen, die Nervosität bleibt hoch", sagt Holger Pfeiffer, Aktienhändler bei Sal. Oppenheim. Die Schwergewichte vom Kurszettel dürften nach seiner Einschätzung in den kommenden Wochen besser laufen als die weniger liquiden kleinen und mittleren Werte. "Liquidität sticht alles andere", sagt Pfeiffer. Großanleger wollen Aktien, aus denen sie im elektronischen Xetra-Handel auch dann schnell wieder rauskommen, wenn sie hohe Stückzahlen auf den Markt werfen.

Auf dem schönen neuen Börsenparkett war das nicht immer möglich. Die Deutsche Börse warnte Anleger vor möglichen Verzögerungen bei der Abrechnung von Orders. Noch schlimmer sah es bei den Onlinebrokern aus. Bei vielen Anlegern kamen Erinnerungen an das Crash-Jahr 2000 hoch: Die Internet-Server von Online-Banken wie Cortal Consors, Comdirect oder DAB Bank verkrafteten den Ansturm der verkaufswilligen Anleger nicht mehr. Drei- bis viermal so viele Kunden wie an normalen Börsentagen wollten nach Angaben der DAB Bank auf deren Webseite.

Perfektes Timing bewies hingegen die Deutsche Börse bei einem neuen Produkt: Am schwarzen Dienstag stellte sie ihren neuen Leerverkaufsindex ShortDax vor. Banken sollen auf diesen spiegelverkehrt zum Dax verlaufenden Index Zertifikate anbieten. Damit können Anleger künftig noch einfacher auf fallende Kurse setzen.


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