Geldanlage
Was tun bei Deflation?

Welche Unternehmen profitieren bei einer Deflation und welche Anleihen gelten in der Deflationsphase als gute Wahl?

Ausgangslage

Eine Deflation drückt auf die Vermögenspreise. Dies führt dazu, dass Portfolios besonders leiden, die in einem hohen Maß mit Realwerten wie Aktien gefüllt sind. Dagegen profitieren Nominalwerte wie Anleihen.

Aktien

In einer Phase der Deflation profitieren auf Aktienseite jedoch Unternehmen mit geringer Verschuldung oder hohem Anteil an kurzlaufenden Krediten. Sie sind flexibler und können sich bei niedrigen Zinsen günstig frisches Kapital besorgen. Für eine solchen Situation empfiehlt die Bank Sarasin unter anderem die Aktien von Nestlé, McDonalds, Roche, Münchener Rück und Bayer.

Anleihen

Besonders langfristige Anleihen gelten in Deflationsphasen als gute Wahl. Sie sind eine Absicherung gegen sinkende Zinserträge. Kurzläufer gelten hingegen als wenig resistent und schließen sich in der Regel schnell den fallenden Preisen an.

Gold

Das Edelmetall gilt als eine der wenigen Anlageklassen, die sich sowohl bei Deflation wie bei Inflation als stabil erweisen. Beide Male gilt Gold als "sicherer Hafen", was sowohl für Phasen sinkender als auch steigender Preise gilt.

Schwellenländer

In einem Deflationsszenario bleibt die Wirtschaftsleistung schwach, was auch die Zinsen in den Schwellenländern niedrig hält, weiß Jörg Zeuner von der liechtensteinischen VP Bank. Weil dann die Notenbanken dort die Zinsen auch niedrig halten, werden diese Länder für ausländische Investoren unattraktiv.

Devisen

Besonders Schwellenländer reagieren auf Deflation häufig mit Devisenkontrollen, um die eigene Währung zu schützen. Oder Bürgern des Euroraums droht ein Aufschlag, wie kürzlich in Ungarn.

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