Geldanlage: Wie Sparer weltweit ihr Vermögen bilden

Geldanlage
Wie Sparer weltweit ihr Vermögen bilden

Immobilien oder Aktien? Sicher oder riskant? So bunt die Welt ist, so einheitlich sind die Regeln, wie Menschen in schwierigen Zeiten rund um den Globus ihr Geld vermehren wollen. Ein Blick auf die Konten dieser Welt.
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Das Verhältnis der Deutschen zu ihrem Geld ist ein eigentümliches: Man hat es gerne, findet aber alles, was nach Finanzwelt riecht, befremdlich. Gelddinge scheinen den meisten Deutschen ähnlich attraktiv wie Stubenfliegen und vergleichbar angenehme Dinge des Lebens. Vier von zehn Deutschen halten Geldanlage für ein notwendiges Übel, haben die großen deutschen Direktbanken mal in einer Studie herausgefunden.

Und dementsprechend wenig mühevoll ist die durchschnittliche Geldanlage zusammengestellt: ganz viel Sparbücher, einige Tagesgeldkonten, Lebensversicherungen noch und nöcher, vielleicht ein paar Rentenfonds. Und damit fuhren die Deutschen auch eine ganze Zeit gar nicht so schlecht.

Nun aber hat sich die Welt des Geldes geändert. Kein Preis in den sogenannten Marktgesellschaften des Westens wird so heruntermanipuliert wie der Preis des Geldes, der Zins. Man will mit billigem Geld das Rad der Wirtschaft in Schwung halten. Tatsächlich ist die bürgerliche (Geld-)Welt aus den Fugen geraten. Wer spart, verliert. Negativzinsen fressen sich nicht nur durch die Reputationskonten von Notenbankern, sondern auch durch Sparbücher, Lebensversicherungen und ähnlich deutsche Geldanlagen.

Das aber stellt die Deutschen vor Fragen: Wohin mit dem Geld? Und was sind Alternativen zu Sparkonto und Co.? Dass es sie gibt, ohne Zweifel. In anderen Teilen der Welt legen die Menschen ihr Geld schließlich auch jenseits des deutschen Weges an. Aber wie? Und worauf vertrauen Menschen in schwierigen Zeiten? Geschichten aus der ganz privaten Welt des Geldes.

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